Werne. Jedes neue Jahr ist ein Neuanfang, eine Zeit des Aufbruchs. Das Pilgern kann ein solcher Aufbruch sein. Denn Pilgern ist – egal ob religiös oder anders motiviert – auch eine Reise zu sich selbst.
Das muss nicht zwangsläufig auf dem fernen, derzeit angesagtem Jakobsweg in Spanien passieren wie ein Bildervortrag von Dr. Anke Barbara Schwarze am Mittwoch, 21. Januar 2026, zeigt. Dazu laden die Altstadtfreunde Werne ab 18 Uhr in den Verkehrsverein ein.
Auch in Westfalen gibt es bekannte Pilgerorte. Allen voran Telgte und Werl. Diese setzt Schwarze in Bezug zu Altötting und Kevelaer als den größten deutschen Wallfahrtsorten und zu europäischen Pilgerstätten wie Lourdes, Fatima und Tschenstochau. Am Anfang und Ende des Vortrags gibt es Ausblicke zur Frage, wie sich die Motive für das Pilgern gewandelt haben.
Der Vortrag steht außerdem noch im Zeichen des Heiligen Jahres 2025: „Pilger der Hoffnung“ ist das Leitwort. Es lädt Menschen ein, sich in einer Zeit der Unsicherheit als Hoffnungsträger zu verstehen und Hoffnung zu verbreiten.
Das Heilige Jahr begann am 24. Dezember 2024 mit der Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom in Rom und endete am 6. Januar 2026. Schwarze stellt außerdem zur Diskussion, wie sich die Beweggründe für das Pilgern im Laufe der Zeit gewandelt haben.
Der Eintritt ist frei, die Altstadtfreunde freuen sich über Spenden für ihre Vereinsarbeit.






















