Windenergie: Leitungen entlang der B54 sichern Anschluss nach Ascheberg

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Werne/Herbern. Wer sich in den vergangenen Wochen gefragt hat, warum entlang der B54 zwischen Werne und Herbern Kabel verlegt werden, erhält nun die Antwort: Nördlich von Haus Hölting zwischen Horn und der Bahnlinie – auf dem Gebiet der Stadt Werne – entstehen zwei neue Windenergieanlagen. Bauherr ist die Bürgerwind Haus Hölting GmbH & Co. KG.

Errichtet werden zwei Anlagen des Typs Enercon E-160/5,56 MW. Mit einer Gesamthöhe von rund 245 Metern zählen sie zu den größeren Windrädern in der Region. Der Rotordurchmesser beträgt 160 Meter, die Nennleistung liegt bei jeweils 5,56 Megawatt.

Die Fundamente sind bereits fertiggestellt und geben einen Eindruck von den Dimensionen der Bauwerke. Anfang März werden die Turmsegmente angeliefert. Die Hauptmontage ist für Mai und Juni vorgesehen. Im August 2026 sollen die beiden Windräder ans Netz gehen.

Zwei Windenergieanlagen entstehen nördlich von Haus Hölting zwischen Bahnlinie und B54 an der Grenze zur Gemeinde Ascheberg. Fotos: Kreativshooting Schütte

Die derzeit sichtbaren Arbeiten entlang der Bundesstraße stehen im Zusammenhang mit der Netzanbindung. „Die Leitungen müssen jetzt von den Windrädern bis zum Umspannwerk nach Ascheberg verlegt werden“, erläutert Stefan Grünert, Geschäftsführer der Bürgerwind Haus Hölting GmbH & Co. KG.

Die Kabel verlaufen zunächst entlang der B54 und anschließend parallel zur Autobahn bis zum Umspannwerk. Durch die frühzeitige Verlegung soll sichergestellt werden, dass die Anlagen nach der Montage zügig in Betrieb genommen werden können.

Die Fundamente sind gesetzt. Im August 2026 rechnet die Bürgerwind Haus Hölting GmbH & Co. KG als Bauherr mit der Fertigstellung.

Geplant ist, dass beide Anlagen zusammen rund 30 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr ins Netz einspeisen. Damit könnten rechnerisch mehrere tausend Haushalte mit Erneuerbarer Energie versorgt werden. Gleichzeitig leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende und zur Reduzierung von CO₂-Emissionen.

Der Umsetzung ging eine mehrjährige Planungs- und Genehmigungsphase voraus. Nach Angaben von Geschäftsführer Grünert wurden die umliegenden Anwohner von Beginn an in die Planungen einbezogen.

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