Werne. Nach den ersten Schönwettertagen des laufenden Frühlings ist im Solebad immer wieder die Frage zu hören, wann das Freibad öffnet. Doch noch ist etwas Geduld nötig, denn im Bad bereitet man sich auf ein ganz bestimmtes Datum vor. Probeliegen geht allerdings schon vorher.
„Das ist in jedem Jahr nach ein paar sonnigen Tagen das Gleiche. Meist aber ist die Frage stark verfrüht“, so Badleiter Jürgen Thöne schon vor einigen Wochen am Rande des Neubürger-Empfangs der Stadt Werne.
Barbara Kipp, Teamleiterin des Solebades, hat auf Anfrage den Zeitpunkt verraten, wann das Freibad der Einrichtung frühestens öffnen könnte: „Wir bereiten uns so vor, dass wir, wenn es am 1. Mai 30 Grad warm sein sollte, öffnen könnten.“
Eine weitere Bedingung, die dafür erfüllt sein muss, ist die Temperatur in der Nacht. „Die muss mindestens zweistellig sein. Wenn es dann ersichtlich ist, dass es mehrere Tage mit Temperaturen von mehr als 20 Grad gibt, können wir öffnen“, sagt Kipp.
Damit theoretisch am 1. Mai der Außenbereich für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein kann, laufen ab der kommenden Woche dafür die Arbeiten. Der Grünschnitt ist bereits erledigt, daher geht es vornehmlich um Reinigungsarbeiten.
Im großen Becken befindet sich derzeit noch das Wasser aus der Vorsaison. Dafür gibt es gute Gründe, wie Kipp erklärt: „Solange das Wasser drin ist, pappen Verschmutzungen oder Laub nicht an. Die Reinigung des Beckens beginnt dann mit dem Ablassen des Wassers.“

Bereits erfolgt ist die „technische Auswinterung“, das bedeutet, dass unter anderem Wasserspeicher und Technik überprüft worden sind. Vor Inbetriebnahme kommt dann noch die Wartungsfirma. Zudem wird das neu eingelassene Wasser noch von eimem Hygieneinstitut überprüft, bis es vom Gesundheitsamt „grünes Licht“ für die Öffnung gibt.
Ein Hauch von Freibad
Für alle, die nicht länger auf einen Teil des „Freibad-Feelings“ verzichten möchten, hat das Solebad-Team bereits den Liegebereich erweitert. „Der Bereich ist noch vom Freibad abgegrenzt, aber wer möchte, hat bei gutem Wetter schon die Möglichkeit, nach dem Schwimmen in der Sole auf die Liegewiese zu gehen“, so die stellvertretende Betriebsleiterin.






















