Kreative Alternativen zum traditionellen Europatag

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Werne. Der Europatag für die gesamte Schule sowie die Europaprojekttage einzelner Jahrgangsstufen sind am Anne-Frank-Gymnasium eigentlich feste Termine im Schuljahr. Da wegen der Pandemie die Aktionstage erneut ausfallen mussten, fand als Alternative in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien nun eine Europawoche statt.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 nahmen die Kinder an einem Grundlagenmodul zur Geografie Europas und der EU teil. Einmal, um die Geografie und Geschichte Europas besser kennenzulernen und ebenso, um die Grundlage der EU auf spielerische Art und Weise kennenzulernen. „Das war uns für diese Jahrgangsstufen besonders wichtig, weil bereits im vergangenen Jahr der Europatag ausgefallen ist“, erklärt Lehrerin Anna-Lena Hardt, die die verschiedenen Aktionen organisiert hat.

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Der siebte Jahrgang unternahm virtuelle Reisen durch vier Länder in Europa. In Gruppenarbeit verarbeiteten die Schüler ihre fiktiven Erlebnisse in Präsentationen oder Videos. Dank der Verwendung von Greenscreen-Technik, mit der sie sich in bestimmte Städten projizierten, reisten die Schüler so unter anderem nach München. „Mit der Beschäftigung mit den unterschiedlichen Gegebenheiten der Länder sind die Schüler auch für die jeweilige Vielfalt sensibilisiert worden“, so Anna-Lena Hardt.  

Dem digitalen Quizduell „that‘s eUrope“ stellten sich die Schüler der achten Jahrgangsstufe und der Einführungsphase (EF). Bei dem Angebot des Vereins „Bürger Europas“ testeten die Jugendlichen ihr Wissen im direkten Onlineduell mit einer Parallelklasse. „Dabei haben die Schüler viel Ehrgeiz entwickelt“, resümiert die Lehrerin zufrieden. Ganz nebenbei fand durch die ausführliche Erläuterung der Antworten in Form von Videos, kurzen Texten und Grafiken eine informative und spannende Wissensvermittlung rund um das Thema Europa und die EU statt.

Die Jahrgangsstufe Q1 nahm an der vom Europe Direct Zentrum Dortmund angebotenen EU-Zukunftswerkstatt teil. Höhepunkt setzte dabei eine Diskussionsrunde mit Martin Mödder. Foto: Anna-Lena Hardt

Der neunte Jahrgang beschäftigte sich mit dem digitalen Planspiel „Global Fashion“, welches das CIVIC-Institut für internationale Bildung anbietet. Dabei erfuhren die  Schüler viel zum Thema Bekleidungsimporte in die EU und die dazugehörige Handelspolitik. Die Jahrgangsstufe Q1 nahm an der vom Europe Direct Zentrum Dortmund angebotenen EU-Zukunftswerkstatt teil. Höhepunkt setzte dabei eine Diskussionsrunde mit Martin Mödder, Mitarbeiter im Europa-Punkt Bonn, der sich ehrenamtlich bei den Jungen Europäischen Föderalisten in Köln, einer überparteilichen, proeuropäischen Jugendorganisation, engagiert.

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