Donnerstag, Juni 13, 2024

Finale Ferienaktion: Eltern blicken hinter die Wernutopia-Kulissen

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Werne. Das Ferienprojekt Wernutopia geht in die finale Phase. Am Freitag, 4. August, endet die beliebte Aktion für dieses Jahr. Am letzten Tag sind Eltern und Großeltern ab 14.30 Uhr eingeladen, die rund 130 Kinder in ihrer Ferienstadt zu besuchen.

Karl Luster-Haggeney, der zum Betreuer-Team am JuWeL gehört, rechnet mit einem vollen Haus: „Die Kinder brennen darauf, ihren Eltern zu zeigen, was sie in der letzten Zeit alles gemacht haben.“

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Um einen guten Einblick in das bunte Treiben in und am Jugendzentrum gewinnen zu können, werden die Kinder dann die von ihnen betriebenen Stände wie die Cocktail-Bar und das Pfannkuchen-Haus öffnen. „Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt“, sagt Karl Luster-Haggeney.

Das teils regnerische Wetter der jüngsten Zeit hat die junge Bevölkerung in der Ferienstadt bisher kaum gestört. Einige Aktionen haben offenbar sogar noch an Reiz hinzu gewonnen. „Die Kinder lieben es, mit den Kettcars über den Parkplatz zu fahren, weil sich dort mittlerweile eine riesige Pfütze befindet“, berichtet der Sozialarbeiter.    

In den vergangenen drei Wochen ist auf dem Gelände zudem viel Sehenswertes entstanden. Künstlerische Gegenstände finden sich im Gebäude, draußen warten unter anderem zwei Holzhütten auf interessierte Besucher. Bis zum Fest wird zudem noch fleißig an einer Bushaltestelle gearbeitet.

Schon zum Start der Zeit in der Ferienstadt kam das Fahren auf den robusten Fahrzeugen gut an. Foto: Volkmer

Mit dem Heimatverein haben die Kinder zudem eine offene Feuerstelle gebaut. Unter der Regie von Heinz Bülhoff, Peter Helmdach, Mario Neubauer und Herbert Nägeler wurde gebuddelt, Steine geschleppt, Mauermörtel angerührt und Fugen gefüllt. „Wir haben uns sehr über die Unterstützung gefreut und hoffen, künftig weitere generationsübergreifende Projekte zu entwickeln“, so Jugendpfleger Jens Viandante.

Ein Treffen unterschiedlicher Generationen gab es zudem bei mehreren Kugelspiel-Aktionen der Boule-Gruppe des Projekts ZWAR. Dass keins der vielen Angebote in der Ferienstadt verpflichtend war, kam bei den Kindern gut an, wie Karl Luster-Haggeney schildert: „Einige haben einen oder zwei Tage gebraucht, um anzukommen. Denen hat es geholfen, dass sie bei freiem Spiel machen konnten, worauf sie gerade Lust hatten.“

Einige der Angebote sind nicht zuletzt der Unterstützung der Eltern zu verdanken. Die haben den Kindern zum Bespiel eine Eismaschine geliehen. Diese läuft – zusammen mit der Maschine vom JuWel – auf Hochtouren, um den – trotz kühlerer Temperaturen – großen Eisbedarf in der Kinderstadt annähernd zu decken.

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