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Stockum. Gelebter Klimaschutz schon im Kindesalter: Die Evangelische Kindertageseinrichtung Jona in Werne-Stockum wurde am Mittwochnachmittag (18. Juni) feierlich als „KlimaKita.NRW“ ausgezeichnet. Die Einrichtung ist damit die erste KlimaKita in Werne und bereits die dritte im Evangelischen Kirchenkreis Hamm.

Bei der Feierstunde auf dem Kita-Gelände wurde das Zertifikat im Beisein zahlreicher Gäste überreicht – darunter Marita Funhoff als stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Werne, Gudrun Alteheld, Geschäftsführerin für Pädagogik und Fachberatung im Trägerverbund des Evangelischen Kirchenkreises Hamm, sowie Vertreter/innen von Organisationen wie NRW.energy4climate.

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Marita Funhoff lobte die Kinder der Einrichtung ausdrücklich. „Die Kleinen machen das jetzt schon besser als viele Erwachsene!“, sagte sie mit Blick auf das Engagement der Kinder beim Mülltrennen, Wiederverwerten von Pappkartons und Energiesparen. „Sie passen auf, dass das Licht nicht unnötig brennt – und das mit ganz viel Selbstverständnis.“

Viele Ehrengäste und natürlich die Kinder fanden sich zur Feierstunde ein.

Auch Gudrun Alteheld betonte die Bedeutung der Auszeichnung: „Das ist ein Auftrag von uns – wir tragen Verantwortung dafür. Die Zertifizierung ist ein wichtiger Schritt, und wir freuen uns, dass die Kita Jona als erste in Werne dabei ist.“ Die Leitung der Kita, Maximilian Wahse, bedankte sich bei allen Beteiligten – vor allem beim Kita-Team, dem Förderverein und den Mitwirkenden im Hintergrund.

Bereits seit Herbst 2024 setzt sich die Kita aktiv mit Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, Abfallvermeidung und Energieverbrauch auseinander. Aktionen wie eine Mobilitätswoche, der sogenannte „Stromfresserdienst“ oder der kreative Einsatz von Recyclingmaterialien gehören inzwischen fest zum pädagogischen Alltag.

Nach dem offiziellen Teil konnten die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern Mitmachstationen rund um das Thema Klima erkunden. Ein Infostand zur Klimabildung NRW zeigte, wie Klimaschutz spielerisch und alltagsnah vermittelt werden kann. „Klimaschutz beginnt im Kleinen – und bei den Kleinsten“, da waren sich am Ende alle Mitwirkenden einig.

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