Nordkirchen. Im Herbst 2025 hatten die ersten Arbeiten für den An- und Neubau an der Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule begonnen. Am östlichen Teil der Schule entsteht ein Anbau für die Oberstufe. Das Baufeld wurde bereits freigelegt und die Bodenplatte für das Gebäude ist inzwischen gegossen, die Gebäudeteile befinden sich in der Vorfertigung.
Bei den vorbereitenden Arbeiten für den Neubau sind allerdings einige Altlasten aufgefallen. Bevor die Bodenplatte gegossen werden konnte, mussten beispielsweise die Fundamente des Altbaus verstärkt werden. Zudem lagen Elektroleitungen im Baufeld, die zunächst verlegt werden mussten, berichtet Manuel Lachmann, Fachbereichsleiter Bauen, Planung, Umwelt der Gemeinde Nordkirchen. Im Zuge der vorbereitenden Arbeiten für den Neubau wird auch die Verkabelung im bestehenden Teil der Schule auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Die Altlasten im Baufeld führten dazu, dass die Bodenplatte für den Neubau nicht mehr wie geplant 2025 gegossen werden konnte.
Der Neubau soll nun wie geplant nachhaltig in Holzrahmenbauweise errichtet werden. Die Vorfertigung der Gebäudeteile läuft bereits. Die Wände sollen Mitte Juni aufgestellt werden. „Wir sind zuversichtlich, dass wir jetzt keine weiteren Überraschungen mehr vorfinden“, sagt Manuel Lachmann.
In dem Neubau an der JCS entstehen zwölf Unterrichtsräume, ein Raum für Oberstufenschülerinnen und -schüler, ein Lehrerzimmer und weitere Nebenräume. Der An- und Überbau wird an der östlichen Seite des Altbaus gebaut. Die Pläne sehen zudem eine Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung und eine Klinkerfassade, die dem Altbau ähnelt, vor. Das gesamte neue Gebäude soll in der ersten Jahreshälfte 2027 fertiggestellt sein.






















