Brandeinsatz an der Lessingstraße beendet – Dank und Eis für Feuerwehr

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Aktualisiert 15.07.2026 – 10.00 Uhr

Werne. Nach einem insgesamt knapp 24-stündigen Einsatz konnte die Feuerwehr Werne am Dienstag (14.07.2026) die letzten Maßnahmen an der Brandstelle an der Lessingstraße abschließen.

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Nachdem bereits am Morgen über den Dachstuhlbrand in einem Rohbau berichtet worden war, mussten die Einsatzkräfte um 7.51 Uhr erneut ausrücken. Im Rahmen der Brandnachschau hatten sich bislang unentdeckte Glutnester erneut entzündet, sodass umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich wurden.

Die Brandbekämpfung stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Das Feuer hatte sich tief in der Dämmung der Dachkonstruktion ausgebreitet und war von außen nur schwer zu lokalisieren. Um sämtliche Glutnester erreichen und eine erneute Brandausbreitung verhindern zu können, mussten die Feuerwehrleute unter Verwendung von Absturzsicherungssätzen weite Teile der Dachfläche begehen.

In aufwendiger Handarbeit wurden Dachpfannen aufgenommen sowie Teile der Holz- und Dachkonstruktion geöffnet und zurückgebaut, um an das betroffene Dämmmaterial zu gelangen. Erst durch diese umfangreichen Maßnahmen konnten sämtliche Brand- und Glutnester freigelegt, gezielt abgelöscht und fortlaufend mit Wärmebildkameras kontrolliert werden. „Gerade diese arbeitsintensiven Arbeiten machten den Einsatz über viele Stunden hinweg äußerst kräftezehrend“, berichtete Sprecher Robin Nolting.

Dachstuhlbrand an der Lessingstraße hielt die Feuerwehr einen Tag lang auf Trab.

Im Verlauf des gesamten Einsatzes waren insgesamt mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Werne, Bergkamen, Selm, Lünen, Hamm und Kamen beteiligt. Mit einer Gesamtdauer von knapp 24 Stunden zählt der Einsatz zu den längsten in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Werne und ist der längste Einsatz seit vielen Jahren. Durch den Einsatz von Drehleitern, mehreren Strahlrohren sowie umfangreichen Kontrollmaßnahmen mit Wärmebildkameras konnten schließlich alle verbliebenen Glutnester abgelöscht werden. Erst nachdem keine weitere Brandgefahr mehr festgestellt werden konnte, wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer beziehungsweise die zuständigen Behörden übergeben. Der Grundschutz für das Stadtgebiet Werne war während der gesamten Einsatzdauer sichergestellt.

Vor Ort machten sich auch Bürgermeister Lars Hübchen, Feuerwehrdezernentin Stefanie Benting sowie die Leiterin des Ordnungsamtes Petra Jäger ein persönliches Bild von der Lage. Neben einem Austausch mit der Einsatzleitung suchten sie auch das Gespräch mit den betroffenen Eigentümern, um sich über die Situation zu informieren. Gleichzeitig dankten sie den Einsatzkräften für ihren außergewöhnlichen und kräftezehrenden Einsatz.

Auch Ordnungsamtsleiterin Petra Jäger (links) bedankte sich bei den Einsatzkräften.

„Ein besonderer Dank gilt den Anwohnerinnen und Anwohnern der Lessingstraße und der umliegenden Straßen für ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Während des stundenlangen Einsatzes stellten sie uns immer wieder Sitzgelegenheiten, Sonnenschirme, kühle Getränke, Kaffee sowie weitere kleine Stärkungen zur Verfügung. Diese große Wertschätzung und Fürsorge waren für die Kameradinnen und Kameraden eine willkommene Unterstützung und Motivation während der Arbeiten“, so Robin Nolting.

Besonders hervorheben möchte die Feuerwehr zudem die Familie Telgmann, die die Einsatzkräfte spontan mit Eis versorgte. Diese herzliche Geste unterstreiche zugleich die langjährige Verbundenheit der Familie mit der Feuerwehr Werne durch den ehemaligen Stadtbrandmeister Heinrich Telgmann und wurde von allen Einsatzkräften mit großer Dankbarkeit angenommen.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu liegen bei der Polizei.

Aktualisiert 14.07.2026 – 10.20 Uhr

Das Feuer in einem Haus an der Lessingstraße in Werne ist wieder aufgeflammt. „Es brennt wieder“, teilt Christian Rasche vom Löschzug Stockum mit. Nun seien auch Feuerwehrleute aus Selm alarmiert worden.

Wir berichten an dieser Stelle weiter.

Ursprüngliche Meldung

Werne. In der Nacht zum Dienstag, 14. Juli 2026, wurde der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne um 1.09 Uhr zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Lessingstraße in Werne alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Ein Zimmer im Obergeschoss sowie der Dachstuhl eines Wohngebäudes, das sich noch im Rohbau befand, stand bereits in Vollbrand. Aus einem Fenster im ersten Obergeschoss schlugen die Flammen bereits beim Eintreffen der Feuerwehr und breiteten sich von dort in die Dachkonstruktion aus.

Umgehend wurde die Brandbekämpfung zunächst von außen durch einen sogenannten Fensterimpuls eingeleitet, um die Brandausbreitung bis zum Innenangriff einzudämmen. Parallel verschaffte sich ein Trupp unter Atemschutz Zugang zum Gebäude und leitete die Brandbekämpfung im Innenangriff ein.

Insgesamt kamen mehrere Atemschutztrupps sowie die Drehleiter zum Einsatz. Über die Drehleiter wurde die Dachhaut mit Einreißhaken geöffnet, um an die versteckten Brandherde unter den Dachpfannen zu gelangen. Das Feuer hatte sich bereits vom Brandraum bis in den Giebelbereich ausgebreitet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Ein Zimmer im Obergeschoss sowie der Dachstuhl eines Wohngebäudes, das sich noch im Rohbau befand, stand bereits in Vollbrand.

Aufgrund der Einsatzlage wurden im weiteren Verlauf zusätzliche Kräfte nachalarmiert. Der Einsatzleiter bildete zwei Einsatzabschnitte. Einsatzabschnitt 1 übernahm die Brandbekämpfung sowie die Sicherstellung der Wasserversorgung. Einsatzabschnitt 2 koordinierte die Dekontamination der eingesetzten Atemschutzgeräteträger, die Verpflegung der Einsatzkräfte sowie die Nachführung von Atemschutzgeräten.

Der Löschzug Stockum übernahm zunächst die Besetzung der Feuer- und Rettungswache zur Sicherstellung des Grundschutzes für das Stadtgebiet und unterstützte anschließend mit weiteren Atemschutztrupps an der Einsatzstelle.

Mit insgesamt drei C-Rohren sowie dem Wenderohr der Drehleiter konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die Einsatzstelle wurde großflächig ausgeleuchtet, um die umfangreichen Nachlöscharbeiten durchführen zu können.

Mit insgesamt drei C-Rohren sowie dem Wenderohr der Drehleiter konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die Einsatzstelle wurde großflächig ausgeleuchtet, um die umfangreichen Nachlöscharbeiten durchführen zu können. „Besonders aufwendig gestaltete sich die Suche nach versteckten Glutnestern. Durch die mehrschalige Dachkonstruktion mit Wärmedämmverbundsystem hatten sich Glutnester hinter der Dämmung und unter den Dachpfannen ausgebreitet. Daher mussten Teile der Dachhaut sowie Bereiche der Dachgaube geöffnet werden, um sämtliche Brandherde freizulegen und ablöschen zu können“, schilderte Stadtbrandinspektor Tobias Tenk.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich dadurch über mehrere Stunden hin. Nach rund vier Stunden war das Feuer unter Kontrolle.

Das Feuer hatte sich bereits vom Brandraum bis in den Giebelbereich ausgebreitet.

Die letzten Glutnester konnten in den frühen Morgenstunden abgelöscht werden, bevor die nachalarmierten Kräfte schrittweise aus dem Einsatz entlassen wurden.

Die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

Die Freiwillige Feuerwehr Werne war mit rund 35 Einsatzkräften aus mehreren Einheiten im Einsatz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch den Rettungsdienst, die Polizei, die Feuerwehr Kamen mit dem Abrollbehälter Atemschutz sowie die Feuerwehr Lünen mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug.

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