Werne/Bergkamen. Wieder hat der TV Werne den 2019 ins Leben gerufenen, internationalen Freundschaftswettkampf in der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) ausgerichtet. Beim Lippe-Cup starteten an zwei Tagen über 200 Gymnastinnen – so viele wie noch nie.
Welche Bedeutung die Veranstaltung mittlerweile besitzt, zeigte das international besetzte Teilnehmerinnenfeld. Neben vielen Aktiven aus Deutschland waren auch Teilnehmerinnen aus Luxemburg, der Türkei und sogar eine Sportlerin aus Dubai vor Ort.
Ausgetragen wurden die Wettbewerbe in verschiedenen Alters- und Leistungsklassen erstmals nicht in Werne, sondern in der Sporthalle in Bergkamen-Overberge. Dort konnte die Halle an der Hansastraße an beiden Tagen genutzt werden.
Aufgrund der hohen Temperaturen war zugunsten einer besseren Luftzirkulation in der Halle, die in drei verschiedene Bereiche eingeteilt war, „Durchzug“ angesagt. Zudem gab es für die vielen Teilnehmerinnen und die Jury zur Erfrischung Wassereis.

„Im Vorjahr hatten wir ein sehr langes Programm an einem Tag. Nun war es – mit noch mehr Teilnehmerinnen – genau richtig, auf zwei Veranstaltungstage zu setzen“, sagte Irena Hohefeld, Abteilungs-Vorsitzende und RSG-Trainerin.

Für viele der jüngsten Gymnastinnen des TV Werne war der Lippe-Cup dazu der erste große Auftritt vor fast voll besetzten Reihen. „Es waren tatsächlich so viele wie noch nie, weil die Zahl der Kinder im Wettkampfbereich bei uns stark gestiegen ist. Früher hatten wir einen großen Hobby-Bereich und eine kleine Wettkampfgruppe, jetzt ist es genau andersherum“, so Irena Hohefeld.

Da es sich beim Lippe-Cup um einen Freundschaftswettkampf handelt, spielten Platzierungen besonders für die Kleinsten keine Rolle. Die besondere Erfahrung stand im Vordergrund, wie die Abteilungsleiterin bestätigte: „Einige waren sehr aufgeregt, weil sie zum ersten Mal vor so vielen Menschen aufgetreten sind, aber ich glaube, dass alle das Ganze sehr genossen haben.“

Mit dem Beginn der Sommerferien gibt es für die Sportlerinnen in Kürze drei Wochen Pause, dann geht das Training schon weiter, während andere noch im Urlaub sind. Highlight dabei ist am letzten Ferienwochenende ein Aufenthalt in der Landesturnschule in Hamm.





















