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Werne. Am Montagmorgen (20.04.2026) wurde der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne um 9.29 Uhr zu einem brennenden Lkw auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Köln, Höhe der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen, alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Einsatzfahrt wurde jedoch erheblich erschwert, da die Rettungsgasse durch den stockenden Verkehr zunächst nicht befahrbar war und sich durch die ersten Einsatzfahrzeuge mühsam gebildet werden musste.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein 7,5-Tonnen-Lkw bereits in Vollbrand. Umgehend wurden zwei Löschangriffe mit jeweils einem C-Rohr durch Trupps unter Atemschutz eingeleitet. Da auf Autobahnen keine ausreichende Wasserversorgung durch ein Hydrantennetz sichergestellt werden kann, wurden der Löschzug Stockum sowie die Löschgruppe Holthausen zur Unterstützung nachalarmiert.

Ein Lkw-Brand auf der A1 sorgt für einen stundenlangen Einsatz der Feuerwehr Werne. Fotos: FFW
Der Lkw stand in Vollbrand.

Zur effektiven Brandbekämpfung wurden die Seitenwände der Ladefläche geöffnet, um auch versteckte Glutnester erreichen zu können. Im weiteren Einsatzverlauf wurden die zunächst eingesetzten Trupps durch zusätzliche Atemschutztrupps abgelöst. Insgesamt kamen vier Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.

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Abschließend wurde der Lkw mit Schwerschaum abgedeckt, um verbliebene heiße Fahrzeugteile vollständig abzukühlen.

Das ausgebrannte Fahrzeug wurde mit Schwerschaum abgedeckt.

Zusätzlich beseitigten die Einsatzkräfte eine durch das Fahrzeug verursachte Ölspur. Hierzu wurde Bindemittel aufgebracht und im Anschluss fachgerecht wieder aufgenommen.

Insgesamt waren 35 Kräfte mit sieben Fahrzeugen, der Rettungsdienst sowie die Autobahnpolizei im Einsatz. Für die Dauer der Lösch- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn voll gesperrt werden, wodurch sich ein kilometerlanger Rückstau bildete.

Die Feuerwehr und weitere Rettungskräfte waren stundenlang im Einsatz. Die A1 wurde zeitweise gesperrt.

Der Einsatz konnte nach Abschluss aller Maßnahmen gegen 13 Uhr beendet werden.

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