Kreis Unna/Werne. Die versuchten – und oftmals auch erfolgreichen – Straftaten zum Nachteil älterer Menschen im Tätigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna reißen nicht ab.
Täglich rufen unbekannte Täter bei älteren Menschen an, erzählen ihnen, bei ihnen in der Wohnumgebung sei es zu Einbrüchen und Diebstählen gekommen und sie müssten ihre Wertgegenstände und Bargeldbeträge „an jemanden aushändigen“.
Es kommt zu Anrufen, in denen erzählt wird, der Sohn, die Tochter, der Enkel oder die Schwiegertochter sei in einen Unfall verwickelt und man müsse eine Kaution zum „Freikaufen aus dem Gewahrsam“ überweisen. Oder es wird nach Geld für eine „Behandlung“ gefragt.
Die Kreispolizeibehörde Unna möchte noch einmal darauf hinweisen, keine sensiblen, privaten Daten am Telefon herauszugeben – geschweige denn Angaben zu Wertgegenständen, Schmuck oder Geld zu machen.
In der vergangenen Woche (22.06.2026 – 25.06.2026) kam es erneut zu vermehrten „Schockanrufen“ in den Bereichen Werne, Kamen und Unna.
In einem konkreten Fall hat am Donnerstag (25.06.2026) eine 67-jährige Frau aus Holzwickede einen Anruf von einer männlichen Person, die sich als (falscher) Polizeibeamter vorstellte, erhalten. Da der Geschädigten die Vorgehensweise aus den Medien bekannt war, legte sie direkt auf und informierte die Leitstelle der Polizei in Unna.
Daher bittet die Polizei: „Seien Sie wachsam, skeptisch gegenüber fremden Anrufern und rufen Sie im Notfall immer die Rufnummer der Polizei!“





















