Donnerstag, März 5, 2026

Pater Tobias feierte Gottesdienst auf dem Reiterhof Breer

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Werne. Vor 30 Jahren wurde Pater Tobias in der Prämonstratenser Abtei Hamborn zum Priester geweiht feierte. Die erste heilige Messe, seine Primiz, feierte er zwei Tage später in der Stiftskirche Cappenberg.

Eigentlich sollte die Primiz damals auf dem Reiterhof Breer stattfinden. Doch einige Wochen vorher brannte ein Großteil des Reiterhofes ab und viele Tiere verendeten in den Flammen. Brandstiftung am Samstagmittag! Nach dem feierlichen Primizgottesdienst haben seine Geschwister ihm eine Fahrt mit einer Kutsche von der Stiftskirche zum elterlichen Hof geschenkt.

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Auf dem Hof fand dann ein Sektempfang statt und die Feier wurde ins Gemeindehaus auf Cappenberg verlegt. Das war vor 30 Jahren. 

Nun feierte Pater Tobias sein 30. Priesterjubiläum mit Besuchern aus seiner Duisburger Herz-Jesu-Gemeinde, die er mitgebracht hatte, und mit seiner Familie Breer auf dem Hof. Schwägerin Gabi und sein Bruder Johannes bereiteten den Besuchern aus Duisburg einen herzlichen Empfang. Bei Gegrilltem und kühlen Getränken wurde gefeiert.

Anschließend fand ein Feldgottesdienst vor dem Elternhaus statt und schöne alte Marienlieder wurden gesungen. „Früher habe ich in der Küche des Elternhauses immer einen Marienaltar aufgebaut“, erinnerte sich Pater Tobias, den die Cappenberger und Langener unter Andreas Breer kennen und immer noch als Andreas ansprechen. Nach dem Feldgottesdienst wurde das vor einer Woche geborene Fohlen Rebell und die Stute gesegnet. 

„Bald werde ich mit Messdiener und Messdienerinnen aus Duisburg zum Reiterhof kommen und wieder einen Tiergottesdienst gemeinsam mit den Einstellern feiern. Darauf freue ich mich schon sehr, da mir Tiere immer sehr am Herzen liegen“, so Pater Tobias, der in seiner Ansprache beim Festgottesdienst an den Hofbrand und die feierliche Primiz vor 30 Jahren gedacht hatte.

Nach dem Besuch auf dem Reiterhof ging es zur Stiftskirche Cappenberg, wo Pfarrer Pater Dominik die Gäste begrüßte und eine Führung durch die Stiftskirche gab. Noch vor dem aufgezogenen Gewitter kamen die Gäste in Duisburg-Neumühl heile und gesund nach Duisburg zurück.

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