Dienstag, Februar 27, 2024

Freilichtbühnen-Premiere: Viel Applaus für Abendkrimi

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Werne. Buntes Herbstlaub, lodernde Feuerkörbe und viele Lichter bildeten am Freitagabend (29. Oktober) die stimmungsvolle Kulisse für die Premiere des Abendkrimis „Und dann gab´s keines mehr“ (Deutsch von Michael Raab), auf der Freilichtbühne Werne.

Agatha Christies Klassiker ist der meistverkaufte Kriminalroman aller Zeiten und zog das kriminalistisch versierte Publikum in das Bühnenhalbrund am Südring. „Ausverkauft“, meldete Maximilian Falkenberg für die Bühne am Tag nach der Aufführung, an deren Ende die 300 zugelassenen Zuschauer minutenlang stehend applaudierten. Zweifellos der verdiente Lohn für das Ensemble, die den Erwachsenen-Krimi 2020 wegen der Corona-Pandemie zunächst mehrfach verschieben und schließlich ansagen musste.

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Warm eingepackt und mit Decken bestens ausgestattet, machten es sich die Zuschauer für einen spannenden und kniffeligen Agatha-Christie-Abend bequem. Dann wurde es auch schon „very britisch“ und die Krimi-Freunde versetzten sich in die Szenerie:

„Zehn Unbekannte werden auf eine abgelegene Insel eingeladen. Alles, was die Gäste gemeinsam haben, ist eine verruchte Vergangenheit, die niemand preisgeben will, und ein Geheimnis, das ihr Schicksal besiegeln wird. Sowie das Wetter umschlägt und die Gruppe vom Festland abgeschnitten ist, wird einer nach dem anderen entsprechend der Zeilen eines unheilvollen Kinderverses brutal ermordet. Nach dem ersten Todesfall am Abend glaubt noch keiner daran, dass weitere Opfer folgen werden. Als aber die zweite Person stirbt, kommen Zweifel auf, ob es sich hier um einen Zufall handelt. Nachdem alle gemeinsam die Insel durchkämmt haben, stellen sie fest: Außer ihnen befindet sich keine weitere Person auf der Insel. Der Mörder muss also unter den noch verbliebenen acht Personen sein…“

Ein kniffliger Kriminalstück aus der Feder von Agatha Christie präsentierte das Ensemble auf der Freilichtbühne. Foto: Gaby Brüggemann

Nach und nach reisen die Gäste an, die ihren Gastgeber nicht kennen, und werden statt seiner vom Bediensteten-Ehepaar Rogers empfangen. Unter der Regie von Marius Przybilla und Holger Schulte nehmen die gut eingespielten Schauspieler in der stimmigen Kulisse die Spannungsfäden auf, die plötzlich von einer geheimnisvollen Stimme aus dem Off gestrafft werden. Unnachgiebig entlarvt die Stimme die tödlichen Untaten der nur scheinbar unbescholtenen Gäste und das Unheil nimmt seinen Lauf.

„Die Rückmeldungen waren sehr positiv“, freute sich Maximilian Falkenberg über Reaktionen der Zuschauer nach der Premiere des Dreiakters, der nach rund zweieinhalb Stunden zu Ende ging. Für die Gastro mit warmen und kalten Getränke und Snacks sorgten der Förderkreis der Freilichtbühne und das gesamte ehrenamtliche Team.

Es spielten: Dr. Armstrong (Holger Schulte), Emily Brent (Jutta Neugebauer), Vera Claythorne (Franca Neubauer), Philip Lombard (Marius Przybilla), Lawrence Wargrave (Marvin Müller), Ethel Rogers (Dorothee Gäßner), William Blore (Thorsten Maß), Anthony Marston (Jan Nowak), General Mackenzie (Thormen Erhardt), Rogers (Maximilian Falkenberg).

Maske: Ina Bispinghoff, Lena Schmidt, Nina Schulte, Janine Muhlberg, Angelika Fronz. Technik: Nils Knösel, Frederik Kemmler, Moritz Bergmann. Musik: Felix Möller (Red Ivy).

Für die weiteren Termine am 2., 5. und 6. November (alle ab 19.30 Uhr) können Tickets gebucht werden.

Informationen: www.soldier-island.de

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