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Werne. Die Stiftung Musica Sacra Westfalica lädt am Sonntag, 2. Juni, um 17 Uhr zu einem besonderen Konzert in die Werner Christophorus-Kirche ein.

Zur Aufführung kommen Instrumental- und Vokalwerke von Leipziger Thomaskantoren aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

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Zu Gast ist das „Ensemble 1684“ aus Leipzig. Hierbei handelt es sich um SängerInnen und Instrumentalisten unter der Leitung des Gewandhaus-Chorleiters Gregor Meyer, die sich zum Ziel gesetzt haben, barocke Musik in ihrem ursprünglichen Klang erlebbar zu machen.

Manche Instrumente der damaligen Zeit, wie z. B. wie Zink, Serpent, Theorbe oder Bass-Viola sind heute aus den Konzertsälen verschwunden, waren im Barock aber „modern“ und wurden allenthalben genutzt.

In Werne erklingen Kompositionen von Johann Rosenmüller (1617-1684), Johann Schelle (1648-1701) und Johann Sebastian Bach (1685-1750).

Rosenmüller stammte aus dem Vogtland und hatte sich schon bald einen hervorragenden Ruf erworben. 1655 verließ er Leipzig und ging nach Venedig. Mit vielen Auftragskompositionen blieb er Deutschland allerdings verbunden. Erst kurz vor seinem Tod kehrte er 1682 nach Deutschland zurück und übernahm für zwei Jahre das Amt des Hofkapellmeisters in Braunschweig-Wolfenbüttel. Johann Schelle stammte aus Dresden, war selbst Thomaner und übernahm nach einem Interim als Kantor in Eilenburg von 1677 bis zu seinem Tod das Amt des Leipziger Thomaskantors. Johann Sebastian Bach bekleidete dieses Amt von 1723 bis 1750 und verlieh ihm eine internationale Strahlkraft, die bis heute anhält.

Der Eintritt beträgt 22 Euro, ermäßigt 17 Euro. Karten sind im Vorverkauf bei Bücher Beckmann, Magdalenenstr. 2 in Werne (Tel. 02389/2526) erhältlich.

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