Montag, Januar 12, 2026

Kunstverein präsentiert: „Licht und Schatten – Das Dunkle in der Kunst“

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Werne. „Licht und Schatten – Das Dunkle in der Kunst“– lautet der Titel der letzten Ausstellung des Kunstvereins Werne, die somit dem Jahresmotto „Licht und Schatten“ folgt. Dahinter verbergen sich wahrhaft hell-dunkle An-, Unter- und Einsichten in das Unbewusste.

Gezeigt werden im Foyer des Stadthauses ältere und ganz aktuell entstandene Zeichnungen des in Hamm lebenden Künstlers Oliver Fromm. Zur Eröffnung der Ausstellung um 16.30 Uhr begrüßt Hubertus Waterhues, Vorsitzender des Kunstvereins, die Gäste im Stadthaus-Foyer (Konrad-Adenauer-Platz 1, Öffnungszeiten des Stadthauses)). Bis zum 9. Januar 2026 werden die Exponate des gebürtigen Hammers dort zusehen sein.

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Während der Corona-Zeit konzipierte Oliver Fromm die erste digitale Ausstellung des Kunstvereins Werne. Es war eine Zeit, die von Masken, Tod, Angst, Schrecken, Panik – aber auch von lichtvollen Momenten geprägt war. Nun ist es Zeit, den Schatz seiner Motive analog zu heben und seine Zeichnungen im Original zu erleben.

Hammer Künstler Oliver Fromm zeigt Abgründiges und Verborgenes

Jeder Strich, jeder Punkt gehört zu einem besonderen Blick auf das „Dunkle“. Und wo Anfang und Ende ist, das ist in Oliver Fromms Werken schwer auszumachen. Die Ausstellung von Tusche- und Pinselzeichnungen befasst sich mit der Frage nach dem Abgründigen und Dunklen in uns selbst, in der Welt und in der Kunst.

In der Kunst – so die Auffassung von Fromm – darf sich alles zeigen, was ansonsten im Verborgenen lebt. Hier dürfen die „Chimären“ ans Licht treten und es besteht die Chance, dass sie dadurch bewusst gemacht, angeschaut und schließlich „erlöst“ werden können.

Statt einer Werkeinführung erwarten das Publikum zwei Kurzvorträge von Oliver Fromm zum Thema „Das Dunkle in der Kunst“ und zum Thema „Licht und Schatten“ von Sabine Krebber. Die Thematik zu Licht und Schatten wird sowohl kunstgeschichtlich eingeordnet als auch von unterschiedlichen philosophischen Seiten beleuchtet – dabei kommt auch C. G. Jungs Philosophie zur Sprache.

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