Werne. Drei Niederländerinnen beschenkten die Zuhörenden in der Christophoruskirche mit erlesenen Streichtrios am Muttertag.
Das „Trio Da Capo“ (Annemieke Corstens, Violine; Marjolein Dispa, Bratsche und Cecil Strouken, Cello) glänzte an den jeweiligen Instrumenten in atemberaubender Weise mit Bearbeitungen von drei Sinfonias von J.S. Bach, sowie dem Streichtrio in Es -Dur Op.3 von L. van Beethoven und dem Streichtrio in d – Moll, Op. 141b von M. Reger.
Auf Einladung der Musica Sacra Westfalica boten die drei Musikprofessorinnen ein ergreifendes und energiegeladenes Programm auf höchstem Niveau. Virtuos, gereift und ausgewogen, dramatisch und lyrisch funkelten die Sätze des Beethoven Trios. Man spürte, wie außerordentlich gut sich die drei Künstlerinnen kennen.
Ihr gemeinsames Spiel, das sie seit den Studienjahren nach einer langen Pause wieder aufgenommen haben, zeigt, dass sie auch heute noch perfekt aufeinander abgestimmt miteinander musizieren. Sie atmen die Musik mit selbstvergessener Spielfreude.
Die Entscheidung, den Reger an den Schluss zu setzen war richtig: Dieses Trio führte ins frühe 20. Jahrhundert und gehört zum Besten, was die Spätromantik zu bieten hat. Atmosphärisch dicht, durchhörbar in den Linien und der komplexen Harmonik brillierten die Musikerinnen in stets lupenreiner Intonation.
Das Publikum dankte den Musikerinnen mit langem Applaus und stehenden Ovationen. Das war Festtagskonfekt vom Feinsten und man wünscht sich ein Da Capo.






















