Klimaschutzmanager treffen sich in Lünen – zur Bonsen für Werne dabei

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Lünen/Werne. Auf Initiative der Stadt Lünen hat am vergangenen Donnerstag im Lüner Rathaus das erste Treffen der neuen Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager in Nordrhein-Westfalen stattgefunden. Acht Klimaschutzmanagerinnen und -manager waren aus ganz NRW angereist, um sich persönlich kennenzulernen und gemeinsam Wege für den Klimaschutz zu beschreiten. Werne vertrat Johannes zur Bonsen. Auch die Kommunalagentur NRW, das Dienstleistungsunternehmen des Städte- und Gemeindebundes, saß mit am Tisch.

Ziemlich genau ein Jahr nachdem die Stadt Lünen den Klimanotstand ausgerufen hat, fand diese erste Zusammenkunft einer neuen Generation von Klimaschutzmanagerinnen und -managern statt. NRW-weit sind sie die ersten, die ein Klimaschutzkonzept nicht nur federführend umsetzen, sondern auch selbst erstellen können. Lokale Bedürfnisse und Besonderheiten der Städte können so besser berücksichtigt werden. Für die Zeit der Erstellung des Klimaschutzkonzepts können Klimaschutzmanager im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert werden.

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Die Stadt Lünen hat auch selbst eine vom BMU für zwei Jahre geförderte Klimaschutzmanagerin dieser zweiten Generation: Sandra Osowski verstärkt seit April die Stadtverwaltung Lünen. Sie hatte gemeinsam mit Simon Knur von der Kommunalagentur NRW die Initiative ergriffen und Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager aus ganz NRW nach Lünen eingeladen. „Es ging vor allem darum, zu beraten, wie wir den Klimaschutzprozess in Kommunen möglichst effizient gestalten können“, sagte Osowski im Anschluss an das Treffen.

Aber natürlich war auch die Corona-Pandemie ein Thema: „Kontaktbeschränkungen erschweren die Akteursbeteiligung und die Öffentlichkeitsarbeit. In Lünen mussten wir zum Beispiel das ‚Klimacafé‘ verschieben, das für Mai geplant war“, so die Klimaschutzmanagerin weiter. Hierfür müsse man für die Zukunft neue Konzepte finden und neue Wege beschreiten, damit der Klimaschutzprozess auch in Krisenzeiten nicht ausgebremst werde.

„Die Stimmung war trotz der langen Anreisewege und der Einschränkungen durch Corona sehr gut“, berichtete Sandra Osowski. Man sei sich einig gewesen: Nachdem Fachgespräche durch die Corona-Zeit auf das Telefon und Videokonferenzen beschränkt waren, seien das persönliche Gespräch und der direkte Austausch untereinander sehr fruchtbar gewesen.

Das Treffen der NRW-Klimaschutzmanagerinnen und -manager soll nun in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. In einem Jahr wollen sich die Klimaschutzexperten erneut in Lünen treffen, um zu resümieren, was in den vorausgegangenen zwölf Monaten erreicht werden konnte.

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