Dienstag, März 17, 2026

Pater Joachim Hagel übernimmt Pfarrstelle in Cappenberg

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Cappenberg (pbm/mek). Pater Joachim Hagel wird neuer Pfarrer der Pfarrei St. Johannes Evangelist in Cappenberg. Damit liegt die Seelsorge der Stiftskirche weiterhin in den Händen eines Prämonstratenser-Chorherren. Am 6. März plant der Ordensmann mit seiner neuen Aufgabe zu starten, wenn die Reisevorschriften in der Corona-Pandemie es ihm ermöglichen. Pater Joachim hat in den vergangenen mehr als fünf Jahren Gläubige am Wolfgangsee in Österreich begleitet.

Der 59-Jährige ist in Ibbenbüren im Kreis Steinfurt aufgewachsen und hat nach dem Abitur sowohl katholische Theologie als auch Volkswirtschaftslehre in Münster studiert. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler und habilitierte Theologe mit dem Schwerpunkt Moraltheologie übernahm verschiedene Lehraufträge an Universitäten unter anderem in Erfurt, Salzburg und an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern.

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Für ein Ordensleben entschied sich Pater Joachim mit dem Eintritt in das Prämonstratenserkloster St. Johann in Duisburg-Hamborn 1987. Die Priesterweihe empfing er am 28. Mai 1992. Er engagierte sich im Lauf der Zeit als Seelsorger in Pfarreien vornehmlich in Süddeutschland und in Österreich. In den vergangenen gut fünf Jahren war er Pfarrprovisor des Pfarrverbandes Salzkammergut mit den Pfarren Strobl und St. Gilgen mit Abersee und Fuschl in der Erzdiözese Salzburg. 6600 Gemeindemitglieder an vier Kirchen hat er betreut.

Nun führt ihn der Weg wieder in die Nähe seiner alten Heimat zurück. „Auch wenn der Abschied nach vielen Jahren nicht leicht fällt, freue ich mich auf die Zeit in etwas vertrauter Umgebung, die vor mir liegt“, sagt der 59-Jährige. Cappenberg sei die schönste Pfarrei, die vom Orden geleitet werde. An seinen ersten Besuch kann er sich noch gut erinnern. „Das war am 1. Advent 1986. Damals habe ich natürlich nicht geahnt, dass ich als Pfarrer irgendwann einmal zurückkehren werde“, berichtet er. Auch seine Familie sei glücklich, ihn nach 25 Jahren wieder in der Nähe zu wissen.

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