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Selm. Unter den Eindrücken des weiter herrschenden Krieges in der Ukraine versammelten sich am Mittwochabend über 100 Menschen vor dem Bürgerhaus zu einer weiteren Friedenskundgebung.

Bürgermeister Thomas Orlowski hatte erneut dazu aufgerufen, Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu zeigen. „Leider haben die Kämpfe im Laufe der vergangenen Woche sogar zugenommen“, so Orlowski. Umso dringender sei ein Waffenstillstand und Frieden. Daran knüpften die weiteren Redner, der erste stellvertretende Bürgermeister Hugo Brentrup und Hans Hoppe vom Arbeitskreis Asyl Selm, an.

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Groß ist nicht nur die gezeigte Solidarität bei den bisherigen beiden Friedenskundgebungen. Auch im Hintergrund ist bereits eine Menge getan worden. „Wir haben viele Angebote bekommen, wo Wohnraum für Geflüchtete zur Verfügung gestellt werden kann“, erklärte Thomas Orlowski. Auf das städtische Spendenkonto „Nothilfe Ukraine“ sind zudem innerhalb weniger Tage über 9000 Euro eingegangen. „Ein Dank gilt hier allen Spendern, denn jeder Euro hilft“, so Orlowski.

In der kommenden Woche am Dienstag, 15. März, findet eine weitere Friedenskundgebung in Cappenberg am Feuerwehrgerätehaus statt. Beginn ist um 18 Uhr.

Die Kontonummer des Spendenkontos der Stadt Selm lautet: Kontonummer:  73411, IBAN: DE88 4415 2370 0000 0734 11. Als Verwendungszweck sollte „Nothilfe Ukraine“ angegeben werden

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