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Herbern. Der Herberner Karl Jehle alias „Diskallico“ war am Sonntagabend als Kandidat in TV-Show „Kaum zu glauben“ mit Moderator Kai Pflaume zu sehen.

In der Show müssen vier Promis anhand einiger weniger Hinweise erraten, welche außergewöhnlichen wie verrückten Geschichten die eingeladenen Gäste zu verbergen haben. Es gab nur einen Hinweis: „Nimm mich jetzt, auch wenn ich blinke“.

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Olli Dittrich, Klara Deutschmann, Bernhard Hoecker und Hubertus Meyer-Burckhardt stellten viele Fragen und kamen auch darauf, dass er mit einem veränderten Fahrrad fährt. Olli Dittrich mutmaßte, dass Jehle einmal im Jahr als einziger blinkender Weihnachtsmann durch die Gegend fährt und Geschenke verteilt.

Klara Deutschmann setzte noch einen drauf und kam auf die Idee, das Jehle mit seinem Fahrrad eine beleuchtete fahrbare kleine Kneipe bedient. Kai Pflaume stapelte fürs nicht erraten die 200 Euro Sandsäcke übereinander. Der 59-Jährige Herberner hatte Glück und durfte letztendlich 1.000 Euro mit nach Hause nehmen.

Karl Jehle erzählte seine Geschichte im Fernsehen und gewann dazu noch 1.000 Euro. Foto: NDR

Keiner aus dem Rateteam konnte sich etwas unter dem Tipp „Nimm mich jetzt, auch wenn ich blinke“ zusammenreimen.

Zum Schluss wurde dann Karl Jehles Geschichte erzählt. Dass er seit einem Jahr mit seinem blinkenden Diskofahrrad (Marke Eigenbau) seinen Tinnitus unter Kontrolle bringt. Sein HNO-Arzt, Dr. Alexander Bernardt begrüßt Jehles persönliche Therapie. „Jeder soll das tun was ihm gut tut“, so Bernhardt. Seine Lebensgefährtin Martina Nachtmann kann mit seinen „Ohrwürmern“ nichts anfangen, wie sie sagt. „Das ist schon extrem. Ich bin froh, wenn er unterwegs ist.“

Jehle lebt seine Therapie täglich aus. „Ich habe gemerkt, wie die Leute positiv auf das Licht und die Musik reagieren. Das ist mein Seelenfutter.“

Das gewonnene Geld war für den 59-Jährigen gar nicht ausschlaggebend. „Ich möchte einfach viele Menschen für das Radel-Event an sich begeistern.“ Die Sendung wurde Anfang des Jahres aufgenommen und seitdem hat sich bei Jehle viel getan. Jeden Abend fährt er für seine Anhänger bekannte Routen ab. Einige begleiten ihn dabei, einige machen Fotos oder Videos. „Es ist einfach super klasse. Je mehr Leute mitmachen, desto besser“, so Diskallico abschließend.

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