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Herbern/Werne. Magnus Schröder vom SC Hagen-Wildewiese sicherte sich beim 33. Westerwinkellauf über zehn Kilometer nicht nur den Sieg, sondern auch noch einen neuen Streckenrekord mit 33:17 Minuten.

Auch wenn nicht weitere Rekorde gejagt wurden, die Verantwortlichen des 33. Westerwinkel-Laufes sah man am Samstag nur mit fröhlichen Gesichtern. Nachdem der Lauf im vergangenen Jahr aufgrund von Corona mit angezogener Handbremse ausgetragen wurde, war dieses Mal wieder alles erlaubt. Die beliebten Schülerläufe und auch die Bambinis waren ebenfalls wieder am Start und sorgten für viele Zuschauer an der Strecke.

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„Wir sind rundum zufrieden“, sagt Oliver Schuschel vom Orga-Team des SV Herbern. Der Ablauf der Veranstaltung war top, das bestätigten auch auswärtige Läufergruppen. Die LippeRunners Werne waren mit einem Dutzend Teilnehmern an den Start gegangen. Philipp Kruthoff sicherte sich einen guten fünften Platz mit 33:44 Minuten. Und Eva Geldmacher vom TV Werne war bei den Schülerläufen mit 1,3 Kilometer am Start und durfte sich als Siegerin in ihrer Altersklasse feiern lassen.

Eva Geldmacher hat den Laufsport für sich entdeckt. In Herbern belegte sie bei den Schülerläufen in ihrer Altersklasse den ersten Platz.

Über 70 Helfer und Helferinnen verzeichnete der Lauftreff. Die Streckenposten haben alles für die Sicherheit gegeben. „Die Auswertung ist reibungslos gelaufen, und es ist nichts passiert“, freute sich Schuschel über den Verlauf der gut fünfstündigen Veranstaltung, bei der sogar der Wettergott mitspielte.

Dass die Heberner zu organisieren wissen, belohnen auch die Läuferinnen und Läufer aus der Region: 841 Nennungen waren für die Wettbewerbe über 1,3 Kilometer (Schülerläufe), die Schlossrunde (2,8 Kilometer), der Walkinglauf (5 Kilometer) sowie über die fünf und zehn Kilometer eingegangen.

Die LippeRunners waren mit zwölf Läuferinnen und Läufern beim 10 Kilometer-Lauf am Start. Am Ende hatte Philipp Kruthoff mit einem fünften Platz das beste Ergebnis der Läufergruppe in der Tasche. Fotos: Isabel Schütte

Auch die Bambinis erfreuten wieder einmal die Zuschauer: Da wurde von Mama, Papa, Oma und Opa angefeuert. Am Ende gab es 699 Finisher. „Über 800 Anmeldungen nach Corona sind mehr, als wir erwartet haben. Das sind zwar knapp zehn Prozent weniger als vor der Pandemie. Wenn ich mir aber andere Veranstaltungen anschaue, dann ist das im Vergleich dazu sehr gut“, weiß Schuschel.

Und weil nach dem Westerwinkel-Lauf schon wieder vor dem Westerwinkel-Lauf ist, wird das Orga-Team zeitnah prüfen, ob und was an dem bewährten Ablauf in Nuancen verändert werden muss. Fest steht: Die 34. Auflage wird 2023 am 4. November stattfinden – wie immer am ersten Samstag im elften Monat des Jahres.

Am Montag (07.11.2022) präsentiert WERNEplus Ihnen die schönsten Bilder der Veranstaltung in einer Fotostrecke.

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