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Capelle. Die Tore stehen, die Linien liegen: Der Kunstrasenplatz des SC Capelle an der Gorfeldstraße ist fertiggestellt. In dieser Woche erfolgte auch die Abnahme des Platzes. Nun kann der Verein den Trainings- und den Spielbetrieb auf dem Kunstrasenfeld organisieren.

Viereinhalb Monate hat der Bau des Kunstrasenplatzes beim SCC gedauert. Es ist der dritte Platz dieser Beschaffenheit in der Gemeinde Nordkirchen. Zuletzt hat die Fachfirma den Sand eingefüllt. Der ist zwischen den grünen Kunstrasen-Halmen noch gut zu sehen und muss sich noch absetzen. Das passiert automatisch, wenn Spieler auf dem Platz trainieren, erklärte ein Firmenvertreter bei der Platzabnahme am Mittwoch, 24. Oktober. Im Frühjahr wird dann noch einmal ein Sattelschlepper mit Sand den Sportplatz anfahren – dann werden die noch fehlenden fünf bis zehn Prozent Sand verfüllt.

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„Bei der Platzabnahme sind keine Mängel festgestellt worden“, sagt Manuel Lachmann, Fachbereichsleiter Bauen, Planung, Umwelt der Gemeinde Nordkirchen. „Wir freuen uns, dass der Kunstrasenplatz in so schneller Zeit fertiggestellt wurde.“ Das habe nur dank der guten Zusammenarbeit der ausführenden Firmen Sachse und Polytan, des Vereins und der Verwaltung geklappt.

Der Kunstrasenplatz am Vereinsheim ist fertiggestellt und abgenommen. Der SC Capelle kann dort künftig witterungsunabhängig trainieren. Foto: Gemeinde Nordkirchen/Hauck
Der Kunstrasenplatz am Vereinsheim ist fertiggestellt und abgenommen. Der SC Capelle kann dort künftig witterungsunabhängig trainieren. Foto: Gemeinde Nordkirchen/Hauck

Mitglieder des SC Capelle hatten einige Arbeiten wie das Verlegen des Pflasters in Eigenleistung gestemmt. Noch am Nachmittag organisierte der SCC ein erstes Training, um den Platz einzuweihen. Bevor das erste Spiel ausgetragen werden kann, muss der Kunstrasenplatz aber noch vom Kreissportbund offiziell abgenommen werden, erklärt Manuel Lachmann.

Auch die Flutlichtanlage ist bereits umgerüstet und wird in Kürze an die Stromversorgung angeschlossen. Stromsparende LED-Leuchtmittel erhellen dann Trainings und Spiele. Eine intelligente Steuerung vermindert künftig die Lichtstreuung und spart Strom und dadurch Kosten. Die Flutlichtanlage lässt sich etwa im Trainingsbetrieb mit 65 Prozent Leistung betreiben oder es kann nur ein Halbfeld für das Training der Jugend ausgeleuchtet werden. Im Spielbetrieb strahlen die Leuchten dann heller.

Die Flutlichtanlage mit LED-Leuchtmitteln lässt sich künftig so steuern, dass das Feld – oder auch nur Teile davon – je nach Nutzungszweck ausgeleuchtet werden kann. Foto: Gemeinde Nordkirchen/Hauck
Die Flutlichtanlage mit LED-Leuchtmitteln lässt sich künftig so steuern, dass das Feld – oder auch nur Teile davon – je nach Nutzungszweck ausgeleuchtet werden kann. Foto: Gemeinde Nordkirchen/Hauck

Auch im künftigen neuen Vereinsheim, das im 3D-Betondruckverfahren errichtet wurde, geht es voran. Derzeit arbeiten die technischen Gewerke im Inneren, etwa an den Sanitäranlagen und den Elektroinstallationen. Anschließend wird innen verputzt und Estrich verlegt. Für Frühjahr 2025 rechnet die Gemeinde Nordkirchen mit der kompletten Baufertigstellung. Dann sollen Vereinsheim und Kunstrasenplatz offiziell und feierlich eingeweiht werden.

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