Erste Geflüchtete ziehen in Selmer Unterbringungseinrichtung ein

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Selm. Im Sommer hatte der Rat der Stadt Selm entschieden, einen Mietvertrag mit dem Land Nordrhein-Westfalen über die Einrichtung einer Unterbringungseinrichtung in Selm abzuschließen. Als Standort wurde die bestehende Flüchtlingsunterkunft der Stadt Selm an der Industriestraße gewählt.

In den vergangenen Wochen haben einige Arbeiten vor Ort stattgefunden, um den Start der Einrichtung zu ermöglichen. In dieser Woche sollen nun die ersten Geflüchteten die Selmer Einrichtung beziehen. Vor dem Start hatten Vertreter des Rates der Stadt Selm sowie der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeitskreise die Möglichkeit, sich die Unterkunft anzuschauen. Bürgermeister Thomas Orlowski sowie Oliver Hoppe und Tim Hummel von der Bezirksregierung Arnsberg standen Rede und Antwort. „Bei unserer Bürgerversammlung, wo wir über die Einrichtung der Unterkunft in Selm berichtet hatten, kam der Wunsch, dass diese vor Inbetriebnahme besucht werden kann. Dem kommen wir gerne nach“, erklärte Bürgermeister Thomas Orlowski.

Tim Hummel führte aus, dass zunächst 200 Flüchtlinge nach und nach die Selmer Unterkunft beziehen werden. Perspektivisch wird die Kapazität auf 300 Personen erweitert. In den vergangenen Wochen wurden dazu neue Container aufgestellt. Es folgt noch die Herrichtung einer Leichtbauhalle, die für Angebote zur Freizeitgestaltung genutzt werden soll. Neben Freizeitaktivitäten wird es Sprach- und Betreuungsangebote vor Ort geben.

Für die Betreuung wird, wie in der städtischen Unterkunft zuvor, das Deutsche Rote Kreuz Westfalen sorgen. Auch mit der Bäckerei Kanne ist der Caterer für die Versorgung der Bewohner geblieben. „Dies ist zunächst für den Übergang, dass wir mit der Einrichtung an den Start gehen können. Aktuell laufen die Ausschreibungen für die Dienstleister ab Februar“, erklärte Tim Hummel. Für die Selmer UE wird es, ähnlich wie bei der Notunterkunft in Bork zuletzt, einen Umfeldmanager geben. Auch diese Position ist ausgeschrieben. Falls Anwohner aktuell Nachfragen oder Anregungen haben, können diese sich an Daniel Hanke vom DRK wenden. Dieser ist per Mail unter daniel.hanke@drk-westfalen.de zu erreichen.

Beim Gang durch die Einrichtung konnten sich die Anwesenden bereits ein Bild machen. Die Wohncontainer werden aktuell mit Betten und Spinden hergerichtet. Letzte Arbeiten laufen an und in den neuen Sanitärcontainern.

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