Rathaus-Umbau: Fassadenabbruch macht Straßensperrung nötig

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Nordkirchen. Nach dem Abriss im Inneren geht es jetzt außen am Rathaus weiter. Seit Ende März steht ein Baugerüst mit Abdeckung. Damit ist der Rathaus-Umbau jetzt schon von Weitem sichtbar.

Die ersten Klinker sind abgerissen, die prägnante Eingangstreppe ist bereits weggestemmt – die Abbrucharbeiten an der Fassade haben begonnen. Die Abdeckung am Baugerüst dient zum einen als Staubfang und zum anderen dem Schutz vor Abbruchmaterial. „Wir wollen verhindern, dass Steinchen bei den Stemm- und Brecharbeiten auf die Straße fliegen“, erklärt Manuel Lachmann, Fachbereichsleiter Bauen, Planung und Umwelt.

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Während dieser Arbeiten ist die Bohlenstraße derzeit im Bereich des Rathauses gesperrt.  Die Vollsperrung gilt noch bis Ende Mai. Fußgänger können die Straße aber nutzen, ein schmaler Weg ist passierbar. Ab Juni können auch Pkw die Bohlenstraße wieder befahren – die halbe Fahrbahn steht dann wieder zur Verfügung. Die halbseitige Sperrung gilt von Juni bis Jahresende 2024.

Zu Einschränkungen kommt es ebenfalls auf einem kleinen Stück der Bergstraße. Dort nimmt das Baugerüst auf wenigen Metern auch den Bürgersteig ein. Fußgänger – auch Kinder auf dem Schulweg – müssen dort die Straßenseite wechseln. Diese Einschränkungen bleiben bis Ende des Jahres bestehen. In dem Bereich werden auch zwei Straßenlaternen abgebaut und nach dem Umbau wieder aufgestellt werden. Der Schulweg werde aber anderweitig ausgeleuchtet, sagt Manuel Lachmann.

Die Bauarbeiter kommen gut voran: Die Arbeiten liegen weiterhin voll im Zeitplan. Der sieht vor, dass das Gerüst etwa Mitte Mai vorübergehend abgebaut wird. Denn dann müssen die Arbeiter rund ums Rathaus eine Baugrube ausheben. „Dies ist nötig, um das Gebäude zu dämmen und die neue Klinkerfassade auf ein stabiles Fundament zu stellen“, erklärt Manuel Lachmann. Die neue Dämmung ist Teil der energetischen Sanierung des teilweise über 100 Jahre alten Gebäudes. Weiterer Baustein ist die Wärmepumpe in Verbindung mit den Geothermie-Bohrungen, die das Rathaus unabhängig von fossilen Brennstoffen machen soll.

Bis Ende Juli wird das Gerüst wieder aufgebaut. Dann wird die neue verklinkerte Fassade erstellt, mit der sich das Rathaus ins Ortsbild einfügen wird. Parallel beginnen die Dacharbeiten. Bis zum Jahresende sollen die Fassade und das Dach fertig sein und das Rathaus neue Fenster bekommen haben.

2025 startet dann der Umbau im Inneren. Damit soll das Rathaus, fast 40 Jahre nach der letzten Sanierung – bald wieder modernen Anforderungen genügen: möglichst barrierearm, mit hellem, einladendem Eingangsbereich und einem freundlichen Empfang für die Bürger. Zudem wird es mehr Platz und Privatsphäre im Bürgerbüro und mehr Bürokapazitäten geben. Die Fertigstellung des Rathauses ist für Ende 2025 vorgesehen.

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