Dienstag, Februar 24, 2026

„Das war sehr kollegial und vertrauensvoll“

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Werne. Dezernent Alexander Ruhe verlässt in Kürze die Stadt Werne. Im zweiten Teil des Abschiedsinterviews spricht er über den Sport in Werne und seine Erinnerung nach viereinhalb Jahren im Alten Amtsgericht. Hier geht es zum ersten Teil des Gesprächs.

Stichwort Sport: Kunstrasenplatz, Vereinssport, Sporthallenbau etc. – In welche Richtung sollte sich ein modernes Sportangebot tunlichst entwickeln?

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Das ist ein spannendes Feld. In Gesprächen zwischen Bürgermeister und Stadtsportverband geht es darum, wie man die Mitglieder nach der Pandemie zurück in die Vereine holt. Ein Projekt „Zurück in die Vereine“ nach den Sommerferien wurde vorgestellt. Das ist die größte Baustelle im Sport. Die Bindung an die Vereine ist nicht mehr so stark wie früher. Jugendliche probieren viel mehr aus. Die Sportstätten sind aktuell auskömmlich.

Wie sehr hat das Ressort „Corona-Pandemie“ die Agenda bestimmt und geprägt?

Das hat den Alltag wild durcheinandergewirbelt und allen viel abverlangt. Tagtäglich kommen neue Infos aus Düsseldorf. Wir haben die Kommunikation mit den Medien und Eltern sowie die Koordination übernommen. Positiv sehe ich das Mittel der Videokonferenzen. Und: Wenn es darauf ankommt, funktionieren die Institutionen. Zum Thema Impfungen kommen täglich rund 20, teils schicksalbehaftete Anrufe. Aber die Koordination der Termine liegt ja nicht bei uns, und wir sind auch kein Impfzentrum.

Was bleibt in der Rückschau in Erinnerung, worüber freuen Sie sich?

Ich habe in Werne unglaublich gerne mit der Politik zusammengearbeitet. Die Politiker haben das Beste für die Stadt im Blick und engagieren sich. Heute stehen die Kommunalpolitiker unter großem Druck. Ich habe hohen Respekt vor der Arbeit, die es der Verwaltung auch ermöglicht, gute Entscheidungen zu treffen. Das war prägend. Ein Highlight war für mich die Schaffung des Kunstrasenplatzes im Dahl. Zusammen mit dem Stadtsportverband wurde der Antrag auf Fördermittel gegen viel Skepsis in wenigen Tagen auf den Weg gebracht und wir haben ihn bekommen. Darauf bin ich stolz.

Welche Aufgaben liegen für ihre Nachfolge oben auf dem Schreibtisch?

Die weitere Arbeit am Kita-Bedarfsplan, die Schullandschaft mit Blick auf den Offenen Ganztag und die Digitalisierung.

Was werden Sie vermissen?

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in offener und lockerer Art. Auch bei heftiger Arbeitstaktung haben sie mich zum Glück immer unterstützt. Das war sehr kollegial und vertrauensvoll.

Die Stadt Werne ist mir auch künftig einen Besuch wert, weil..?

…sie in ihrer Größenordnung eine richtig schöne Stadt und ein geschlossener Kreis ist.

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