Dienstag, März 17, 2026

Breitband-Ausbau in Werne: „Quantensprung“ im Rat verkündet

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Werne. Bürgermeister Lothar Christ nennt es einen „Quantensprung“ für die Digitalisierung in Werne, begrüßt den „wegweisenden Beschluss“ im Stadtrat (28.09.2022) für den Breitband-Ausbau, der die Stadt nun deutlich weniger Geld kosten wird.

Glasfaser bieten Gigabit-Speed, schnelles Internet sei inzwischen „Teil der Daseinsfürsorge“, betonte Artur Reichert (FDP). Und daher wollte die Stadt Werne rund 3 Millionen Euro für einen großflächigen Breitband-Ausbau in die Hand nehmen, flankiert von einer Förderung durch Bund (50 Prozent) und Land (40 Prozent).

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Bedenken hatte im Digitalisierungsausschuss im Mai 2022 Adrian Kersting, Abteilungsleiter Straßen und Verkehr, geäußert. Ein solches Bauvorhaben habe es in Werne noch nicht gegeben. Es sei nicht nur eine Frage der Finanzierung, sondern auch wie es personell zu stemmen sei.

Nach anschließender gründlicher Marktanalyse hatte die Verwaltung die positive Nachricht, dass sich zwei Unternehmen in eigenwirtschaftlicher Verantwortung für den Gigabit-Ausbau beworben hätten. Die Wahl fiel schließlich auf die Westenergie Breitband GmbH. „Das ist eine erfreuliche Nachricht. Unser Ziel ist der großflächige Ausbau mit Glasfaser“, verwies Bürgermeister Christ auf die Tatsache, dass in Werne noch keine drei Prozent mit der modernsten und schnellsten Breitband-Technologie abgedeckt seien.

Durch alle Fraktionsbänke gab es Zustimmung und Erleichterung, dass kein öffentliches Geld in Anspruch genommen werden müsse. „Unbedingt machen“, war der einhellige Tenor im Rat, der Beschluss für die Umsetzung durch die Westenergie Breitband GmbH dementsprechend einstimmig.

„Die Westenergie Breitband GmbH wird nächstes Jahr Gas geben. Das große Plus ist, dass keine Vertragsabschlüsse vorliegen müssen. Damit hätten wir vor einem Jahr noch nicht mit gerechnet“, freute sich Lothar Christ. Zunächst seien die Siedlungsbereiche an der Reihe. Beim Blick in die Außenbezirke sagte der Bürgermeister: „Dafür könnten wir dann später Fördermittel in Anspruch nehmen.“

Lothar Christ kündigte außerdem weitere Informationen zu diesem Thema in Kürze an.

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