Mittwoch, Juli 24, 2024

Grüne fordern mehr Bäume und zwei Ladepunkte für die Stadt

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Werne. Weil der Baumbestand in Werne durch zahlreiche Fällungen und Sturmschäden rapide abgenommen habe, hatte die Fraktion von B´90/Die Grünen per Antrag an den Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Klimaschutz für 2022 die Verdoppelung des Haushaltspostens von 50.000 auf 100.000 Euro vorgeschlagen.

Ein wachsender oder zumindest nicht rückläufiger Baumbestand würden sich positiv das Ortsbild und den Umweltschutz – insbesondere in seiner Funktion in der Luftreinhaltung – auswirken, hatte die Fraktion den Antrag begründet. Gleiches gelte für die Erhaltung der Biodiversität und die Verbesserung der Lebensqualität in Werne. Eine Auffassung, für die Rainer Hotz im Ausschuss kaum Überzeugungsarbeit leisten musste. Die Budget-Erhöhung sehe man auch so, hieß es aus der FDP, bevor die Abstimmung bei sieben Enthaltungen letztlich einstimmig ausfiel.

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Zum Thema Baumersatzpflanzungen wartet man im Ausschuss schon geraume Zeit auf ein neues Konzept für Bäume im Stadtgebiet. „Wir haben 130 Stellen ausfindig gemacht“, bezifferte Adrian Kerstin, Leiter Straßen und Verkehr, die notwendigen Ersatzpflanzungen. Voraussichtlich in der Sitzung im Juni könne man die Planungen vorstellen, meinte er.

Ladestationen für E-Bikes

Strom für E-Bikes soll in der Innenstadt künftig schnell und zentral an zwei öffentlichen Ladestationen zu haben sein. „Wir haben eine wunderschöne Stadt, viele E-Bikes, aber keine Ladestationen, argumentierte Rainer Hotz (B´90/Die Grünen). Ein Aufladen des mobilen Untersatzes lade zudem Besucher zum Verweilen in der Stadt ein, fand er. Besonders beliebt seien die historische Altstadt, das Solebad und die Gastronomie, zeigten sich die Grünen in dem Antrag überzeugt.

Zur Mobilität gehöre auch Radinfrastruktur, bestätigte Dezernent Ralf Bülte. Einem Vorschlag aus der Runde, zunächst einen Prüfantrag an die Veraltung zu geben, wurde nicht gefolgt. Das muss man nicht verwässern, wir können erst mal mit zwei Stationen anfangen, meinte Ulrich Höltmann für die SPD und der Grünen-Antrag wurde dem Rat mehrheitlich zur Entscheidung empfohlen.

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