Job-Optionen satt: Berufsmesse im Kolpingsaal ist gestartet

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Werne. Berufserfahrung und erste Einblicke sammeln, das ist in Zeiten anhaltenden Fachkräftemangels auch in Schulzeiten längst ein Muss. Besonders praktisch ist es für die Schülerinnen und Schüler der vier weiterführenden Schulen, dass es in der Stadt eine eigene Berufsorientierungsmesse quasi vor der Haustür gibt.

Der von der Wirtschaftsförderung der Stadt Werne organisierte Berufszirkel sei für beide Seiten, also die Jugendlichen und die heimischen Unternehmen, gleichermaßen überaus wichtig, unterstrich Bürgermeister Lothar Christ am Rande der zweitägigen Messe.

Insgesamt 29 Unternehmen präsentieren sich im Kolpingsaal. Der Großteil ist an beiden Tagen vor Ort. Am zweiten Veranstaltungstag kommen einige handwerkliche Betriebe dazu, weil dann mit den jungen Gästen vom Freiherr-vom-Stein Berufskolleg und der Marga-Spiegel-Sekundarschule – potenziell betrachtet – noch größere Chancen bestehen, geeignete Azubis zu finden.  

Am ersten Tag waren zunächst Schülerinnen und Schüler vom Anne-Frank-Gymnasium (AFG) vor Ort, danach informierten sich auch Jugendliche vom Gymnasium St. Christophorus. Dass es in den Gängen und an den Präsentationstischen der Unternehmen weniger voll war, hat mit den Änderungen des gymnasialen Bildungsgangs (G8 oder G9) zu tun, die zur Folge haben, dass der G9-Jahrgang seine Schullaufbahn regulär mit dem Abitur 2027 abschließen wird.

Die Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler am AFG beginnt spätestens im achten Jahrgang, mit der Einführung des gleichnamigen Unterrichtsfaches. „Die Teilnahme am Berufszirkel ist neben Erfahrungen durch Praktika ein wichtiger Baustein der Orientierung“, so Marius Gregg, Koordinator für Studien- und Berufsorientierung am AFG.

Einen Messebummel unter der Führung von Bürgermeister Lothar Christ und Wirtschaftsförderer Matthias Stiller unternahmen am ersten Tag auch Unternehmensleitungen der Betriebe, Schulleitungsteams und einige Fraktionsvorsitzende. Foto: Volkmer

Die Resonanz bei den Unternehmen ist wie immer gut. „Wir sind ausgebucht, denn auch die Betriebe wissen zu schätzen, dass es hier eine gute Möglichkeiten zu einer ersten Kontaktaufnahme gibt“, so Wirtschaftsförderer Matthias Stiller.

Jüngst war im Rahmen von Sim-Jü ein neues Format zur Berufsorientierung gestartet, bei dem über 100 Jugendliche sich in den Gondeln des Riesenrads über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten informiert haben. Der Berufszirkel wird an beiden Tagen von über 600 Schülerinnen und Schülern besucht.

Viele Fotos der Messe gibt es in unserer Galerie.  

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