Dauerhafte neue Kontrolle der Geschwindigkeit am Schulzentrum

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Werne. Wenn in der nächsten Woche die langen Sommerferien zu Ende gehen, und viele Schülerinnen und Schüler wieder das Schulzentrum mit dem Anne-Frank-Gymnasium und dem Gymnasium St. Christophorus mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln ansteuern, wird ihnen ein neues Gesicht auffallen.

Bereits jetzt ist am Goetheweg auf Höhe des Parkplatzes am Minigolfplatz ein Leuchtschild mit einem Kindergesicht in gut 2,50 Meter Höhe zu sehen, mit dem Autofahrer seit kurzer Zeit auf zu hohes Tempo aufmerksam gemacht werden.

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Bekanntlich gilt in dem Bereich der Straße aufgrund der Nähe zu den Gymnasien und der Trimmstrecke im Stadtwald eine maximale Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Betreiber des Geschwindigkeitsdisplays ist die Stadt Werne durch den Kommunalbetrieb Werne.

Wie auch beim Superblitzer des Kreises Unna, der bereits mehrfach dort eingesetzt wurde, geht es bei der Installation um eine gewollte Verkehrsberuhigung. Allerdings ist die Anzeige einer erhöhten Geschwindigkeit nicht mit einem Bußgeld verbunden.

Sensibilisierung der gefahren Geschwindigkeit

„Beabsichtigt ist eine Sensibilisierung für die eigene gefahrene Geschwindigkeit, die eine möglichst erzieherische Wirkung auf Fahrende ausübt, eine Bewusstmachung des eigenen Fahrverhaltens nach dem Prinzip von ‚Lob und Tadel‘ für die eingehaltene oder eben überschrittene Fahrgeschwindigkeit“, so Dirk Thal vom Kommunalbetrieb Werne.

Wenn neben dem Mädchenportrait in roten Lettern „Langsam“ neben der gemessenen Geschwindigkeit aufleuchtet, wissen Verkehrsteilnehmende, dass sie zu schnell unterwegs sind. Ein weiterer Aspekt der Messung ist eine angestrebte Lärmminderung durch eine Reduzierung von störendem Verkehrslärm durch angepasstes und gleichmäßiges Tempo.

Im gesamten Stadtgebiet sind aktuell fünf Geschwindigkeitsdisplays installiert. Drei davon bieten außerdem die Möglichkeit einer anonymisierten Speicherung von Verkehrsdaten wie Geschwindigkeit, Verkehrsaufkommen und Tageszeiten. Diese Daten dienen kommunalen Planungen oder als Entscheidungsgrundlage für künftige Kontrollen durch den Kreis.

Die Erfahrungen mit den Displays in Werne sind positiv. „Die genannten Hauptzwecke werden zumindest in Teilen bereits erfüllt. Fahrzeugführer achten vermehrt auf die Einhaltung der angegeben Geschwindigkeit“, erklärt Dirk Thal.  

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