Werne. Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat am Mittwoch (13. Mai 2026) Maßnahmen zur Entzerrung des Verkehrs an der Uhlandschule und der Wiehagenschule einstimmig beschlossen. Ziel ist eine höhere Sicherheit für Schülerinnen und Schüler im Umfeld der beiden Grundschulen.
Die Verwaltung führte aus, dass der Hol- und Bringverkehr rund um die Uhlandschule regelmäßig zu Rückstaus und eingeschränkten Sichtverhältnissen führt. Daher sollen Teile der Wibbeltstraße und die Wagenfeldstraße zeitweise zu sogenannten unechten Einbahnstraßen werden. Die Wagenfeldstraße sowie der Abschnitt der Wibbeltstraße zwischen der Einmündung Uhlandstraße und der Einmündung Droste-Hülshoff-Straße / Wagenfeldstraße werden so in eine Fahrtrichtung freigegeben, dass der Verkehr quasi im Uhrzeigersinn um die Uhlandschule herumgeführt wird.
Die Einschränkungen gelten zwischen 7 und 17 Uhr. In dieser Zeit ist eine Einfahrt von der Wagenfeldstraße nach links in die Wibbeltstraße und eine Einfahrt von der Selmer Straße in die Wagenfeldstraße nicht möglich. Der Radverkehr ist aber auf den betroffenen Straßen zu jeder Zeit in beiden Richtungen freigegeben.
Die beschlossenen Maßnahmen sollen den Gegenverkehr reduzieren, den Busverkehr erleichtern und Durchgangsverkehr aus dem Schulumfeld fernhalten. Dass sich in benachbarten Straßen zwischenzeitlich das Verkehrsaufkommen erhöhen kann, nehmen Politik und Verwaltung zugunsten sicherer Schulwege in Kauf. Für die Umsetzung veranschlagt die Verwaltung einmalige Kosten von etwa 2.370 Euro.
An der Wiehagenschule sind zusätzliche Elternhaltestellen am Ostring und an der Breielstraße vorgesehen. Zudem soll am Weihbach eine bauliche Engstelle eingerichtet werden, um den Verkehr direkt vor dem Schultor zu beruhigen. Die Verwaltung verweist auf regelmäßige gefährliche Situationen durch „Elterntaxis“.
Die Stadt erklärte, die Elternhaltestellen sollten den unmittelbaren Nahbereich der Schule entlasten. Die geplante „Verkehrsnase“ solle die Einfahrt vor dem Schultor erschweren. Für diese Maßnahmen kalkulierte die Verwaltung einmalige Kosten von rund 2.400 Euro.






















