Weihnachtstrecker warten noch auf „grünes Licht“ aus dem Kreishaus

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Werne. Seit Wochen häufen sich bei den Landwirten, die in den vergangenen Jahren an den vorweihnachtlichen Lichterfahrten unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ teilgenommen haben, die Anfragen, ob es auch in diesem Jahr wieder Touren mit beleuchteten Treckern geben wird.

In einigen Regionen gibt es in diesem Dezember gar keine Fahrten. Während im Hamm und Lünen bereits Veranstaltungen bestätigt sind, gibt es für die Touren in Kamen, Bergkamen und Werne – Stand am Dienstagabend (5. Dezember) – noch kein „grünes Licht“.

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Dem Vernehmen nach gibt es eine Vielzahl an bürokratischen Hürden, die es in diesem Jahr für die Landwirte zu überwinden gilt. Ende September hatten die Landwirte von der Kreispolizei erfahren, dass ein Umzug unter den bisherigen Bedingungen nicht mehr durchführbar sei, nicht zuletzt weil es sich nicht um eine Traditionsveranstaltung handele.

Zur Erinnerung: In Zeiten der Pandemie lockten die von Landwirten organisierten Lichterfahrten viele Menschen an den Straßenrand, dazu machten die Bauern dabei mit Schildern auf akute Probleme in der Landwirtschaft aufmerksam.

Gespräch mit Landrat Mario Löhr

Hinter den Organisatoren liegen bereits Gesprächsrunden bei der Kreispolizei und mit Landrat Mario Löhr, der bekanntlich Chef der Polizeibehörde ist. Letzteres sei nicht zuletzt durch das Engagement und den Zuspruch der Bürgermeisterin aus Kamen, Elke Kappen, und ihrem Bergkamener Amtskollegen Bernd Schäfer entstanden, erklärt Landwirt Frank Bowinkel auf Anfrage der Resaktion.

„Es sind viele Steine aus dem Weg zu räumen gewesen“, so Bowinkel. Ob die Zahl an Ordnern an stark frequentierten Bereichen der Strecke, über die Beleuchtung der Fahrzeuge bis hin zu Fragen der Versicherung – alles Themen, mit denen sich die Landwirte in den vergangenen Wochen intensiv auseinandergesetzt haben.

Gemeinsame Tour für Kamen und Bergkamen

„Das Organisatorische ist in den vergangenen Jahren wesentlich einfacher gewesen“, bestätigt auch der Bergkamener Jürgen Grothaus, der als Versammlungsleiter für die Tour in Kamen und Bergkamen agieren möchte. Denn wegen der Zeit, die bereits vergangen ist, wird, wenn die Genehmigung rechtzeitig kommt, die Tour durch Kamen und Bergkamen erstmals zusammen am kommenden Sonntag, 10. Dezember, stattfinden. Details gibt es erst nach einer Genehmigung des Demonstrationsumzugs.

„Gern wären wir schon am 1. Advent durch Bergkamen gefahren. Dafür gab es aber noch keine Genehmigung“, sagt Grothaus. Auch eine angedachte Fahrt durch Unna wird nicht mehr stattfinden können. Am Dienstagabend verkündete der Veranstaltungsleiter in spe noch einen aktuellen Zwischenstand: „Es muss noch die Abteilung Gefahrenabwehr der Polizei zustimmen, dann geht das Thema am Mittwoch zum Landrat, der dann hoffentlich positiv darüber entscheidet.“

Weihnachtstrecker in Werne

Der aktuelle Plan sieht vor, dass am 23. Dezember Traktoren, Trecker, Zugmaschinen und Schlepper in Werne unterwegs sind. Für die Tour durch Bereiche der Lippestadt ist – bei einer Genehmigung – wieder Ferdinand Schulze Froning zuständig, der ebenso auf eine zeitnahe Zusage aus dem Kreishaus hofft, wie die anderen Landwirte.

Viele Nachfragen haben die Landwirte zuletzt wegen der Weihnachtstrecker erreicht. Foto: Volkmer

Für den 16. Dezember in Lünen und Dortmund, dort ist die Polizei Dortmund zuständig, habe es bereits eine Erlaubnis ohne Änderungsauflagen im Vergleich zum Vorjahr gegeben, berichtet Schulze Froning. Auch die Tour durch Hamm einen Tag später, am 17. Dezember an der auch Landwirte aus Kamen, Bergkamen und Werne beteiligt sind, ist bereits bestätigt.

    

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