Mittwoch, März 4, 2026

Großer Andrang bei Eröffnung der Klapheck-Ausstellung

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Cappenberg/Kreis Unna. Mehr als 600 Gäste kamen am Sonntag, 16. November, ins Theater von Museum Schloss Cappenberg, um die Eröffnung der neuen Ausstellung „Konrad Klapheck – Nicht von Menschenhand“ zu feiern. Der große Andrang machte deutlich, welch hohe Strahlkraft die Werke des Künstlers bis heute besitzen.

Für besondere Emotionen sorgte der „Überraschungsgast“ David Klapheck, Sohn des Künstlers. Sichtlich gerührt bereicherte er die Veranstaltung mit persönlichen Anekdoten aus dem Leben seines Vaters. Es ist die erste Einzelausstellung mit Werken Klaphecks nach dessen Tod im Jahr 2023. 

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Neben ihm sprachen Kreisdirektor und Kulturdezernent Philipp Reckermann, Marion Freitag, Leiterin der Stabsstelle Kultur und Tourismus, sowie Kurator Arne Reimann. „Wir sind sehr stolz und dankbar, eine Einzelausstellung eines so bedeutenden Künstlers im Museum Schloss Cappenberg zu präsentieren“, betonte Freitag und dankte insbesondere den zahlreichen Leihgebenden aus ganz Deutschland für ihre Kooperation. 

Musikalisch begleitet wurde die Eröffnung von einem Trio der Neuen Philharmonie Westfalen. Sie spielten Jazz – sowohl im Theater als auch im Foyer des Museums – und knüpften damit an Klaphecks große Leidenschaft für diese Musikrichtung an. In seiner späteren Schaffensphase porträtierte der Künstler selbst Jazz-Musikerinnen und -Musiker. 

Die Ausstellung konzentriert sich auf Klaphecks berühmte „Maschinen-Bilder“, die ihn international bekannt machten. Reimanns Rede sowie das begleitende Vermittlungsprogramm schlagen zugleich Bögen zur Gegenwart und greifen aktuelle Debatten rund um das Verhältnis von Mensch und Maschine auf – etwa im Kontext von Künstlicher Intelligenz und Arbeitswelt. 

Die Klapheck-Ausstellung bildet den Abschluss des Themenjahres zur „Neuen Sachlichkeit“ im Museum Schloss Cappenberg und setzt einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter ein kulturell reiches Jahr im Kreis Unna. PK | PKU

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