Werne. Fast ausgeschöpft sind die Fördermittel der Stadt Werne für Stecker-PV-Anlagen. 15.000 Euro waren dafür eingesetzt, je 100 Euro wurden pro Antrag bewilligt. Von den 150 möglichen Anträgen seien bereits 143 gestellt und 5.700 für 57 Anträge ausgezahlt worden, berichtete Klimaschutzmanagerin Louisa Rose am Donnerstag, 8. Oktober 2026, im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.
Der Großteil der Antragsteller seien Eigentümer, aber auch Mieter und Vermietende hätten sich beteiligt, so Rose. Die neuen Stecker-Solarmodule wurden auf Garagen, Abdächern oder an Balkonen errichtet. Dabei wurden häufig zwei bis vier Module installiert, schilderte sie das Interesse der Antragsteller, regenerative Energie zu nutzen.
152 Module seien es bisher, das bedeute eine Leistung von 60 bis 68 Kilowatt-Peak (kWp) und entspreche mit 75.000 KW einem Strombedarf Bedarf von 15 bis 20 Einpersonenhaushalten, erläuterte die Klimaschutzmanagerin.
Das Förder-Fenster ist maximal bis zum Jahresende geöffnet oder endet, sobald die Zahl von 150 Anträgen erreicht ist.
Windriesen: BürgerWind Haus Hölting lädt Politik zur Baustellenbesichtigung ein
Werne/Herbern. Im Norden der Stadt Werne nahe dem Höltingsweg werden an der Grenze zum Kreis Coesfeld derzeit zwei große Windenergieanlagen errichtet. Bauherr ist die BürgerWind Haus Hölting GmbH & Co. KG.
In der Sitzung des UVK (8. Oktober) überbrachte Dezernent Ralf Bülte den Ausschussmitgliedern und der Verwaltung eine Einladung der BürgerWind Haus Hölting zu einer Baustellenbesichtigung nahe dem Höltingsweg.

Derzeit werden an den Windriesen mit einer Höhe von 250 Metern Höhe und einer Leistung von je 5,6 Megawatt weithin sichtbar von einem Spezialkran die Propellerflügel montiert. Jetzt wird ein Termin gesucht.




















