Sonntag, April 14, 2024

0:3 im Spitzenspiel: Eintracht Werne unter Wert geschlagen

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Werne. Auch wenn drei Stammspieler fehlten, hatte sich Eintracht Werne beim Kreisliga A-Nachholspiel gegen Tabellenführer VfL Kamen viel vorgenommen. Am Ende reichte es beim 0:3 (0:1) nicht für etwas Zählbares, doch die Evenkämper waren stärker als es die nackten Zahlen aussagten.

„Das Ergebnis täuscht. Wir haben super gespielt und gezeigt, dass auch wir ein Top-Team sind“, zeigte sich Eintrachts Spielertrainer Aykut Kocabas stolz auf seine Truppe. Die Einstellung passte über 90 Minuten, nur die unzureichende Chancenauswertung schmerzte.

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Denn der VfL Kamen hatte am Dienstagabend im Dahl zwar mehr Ballbesitz, doch die größeren Möglichkeiten hatten die Platzherren. Enes Akyüz kam im Strafraum frei zum Schuss, zielte aber knapp vorbei. Schebab und Saadouni hatten ebenfalls die Führung auf dem Fuß.

So fiel das 0:1 durch Kamens Mirco Gohr (33.) mehr als überraschend, denn bis dahin hatten sich die hochveranlagten Offensivkräfte aus der Sesekestadt an Wernes Defensive die Zähne ausgebissen.

Eintrachts Spielertrainer Aykut Kocabas (4. von links) hatte sein Team hervorragend auf den VfL Kamen eingestellt. Foto: Wagner

Wer glaubte, die ersatzgeschwächte Eintracht würde im zweiten Durchgang die Partie herschenken, sah sich getäuscht. Mit viel Einsatz- und Laufbereitschaft bemühten sich die Evenkämper um den Ausgleich. Der Schuss von Serkas Adas aus halbrechter Position wurde im letzten Moment geblockt, den Abpraller von Isikli parierte VfL-Torwart Kiranyaz glänzend (53.).

Besser machte es der Spitzenreiter, der mit einem Doppelschlag (64./66.) durch Murat Büyükdere und Ex-Profi Mehmet Kara für die Entscheidung sorgte.

In der Schlussphase scheitere Enes Akyüz noch mit einem an Kavakbasi verschuldeten Foulelfmeter (87.). Die Gelb-Rote sah Saadouni (83.).

„Wir haben uns sehr gut verkauft. Dass wir den Elfmeter verschießen, passte dann heute ins Bild“, resümierte Aykut Kocabas. Die Eintracht empfängt am Sonntag (15 Uhr) den SV Stockum zum Derby.

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