Gün sei Dank: Werner SC holt Big Points im Abstiegskampf

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Werne. Der Werner SC holt im Kellerduell bei Viktoria Heiden wichtige Punkte. Mann des Tages beim 3:2 (0:1)-Sieg war Serhad Gün, der nach der Pause dreimal traf. Mit nun elf Punkten rückt der WSC in der Tabelle einen Platz nach vorn und gibt die Rote Laterne an Concordia Albachten ab.

„Wir sind in der richtigen Richtung unterwegs“, freute sich Trainer Lars Müller nach dem Spiel. Neun Punkte aus den letzten vier Begegnungen, darunter die mehr als unglückliche Niederlage gegen Spitzenreiter SG Bockum-Hövel, lassen den WSC auf bessere Zeiten hoffen.

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Das sah allerdings in der ersten Halbzeit gegen Viktoria Heiden nicht danach aus. „Das war eine ziemlich bescheidene erste Halbzeit“, so Müller. Das Tor nach 13 Minuten fiel nach einem abgewehrten Eckball durch einen zweimal abgefälschten Schuss aus rund 25 Metern.

Durch das Gegentor verunsichert, klappte in Reihen des Werner SC nahezu gar nichts mehr. „Wir sind gar nicht da, wir laufen zu wenig“, kritisiert Müller, der nach einer halben Stunde von Dreier- auf Vierer-Abwehrreihe umstellte. Bei Keeper Manuel Linke konnten sich die Werner bedanken, dass es zur Pause beim Spielstand von 0:1 blieb.

Einen komplett anderen Auftritt seines Teams sah Müller dann nach dem Seitenwechsel. Keine Minute nach Wiederanpfiff erzielte Serhad Gün den Ausgleich. Der 22-Jährige Neuzugang von IG Bönen nahm ein Zuspiel von Dominik Hennes auf und schob den Ball ins lange Eck. Danach ließen Daniel Durkalic und Hennes gute Möglichkeiten zum Führungstreffer aus. Den machte dann wiederum Gün in der 79. Minute nach einem langen Ball von Jussef Saado und ließ sechs Minuten später sein drittes Tor zum Hattrick folgen. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit war nur noch Ergebniskosmetik.

Konnten zufrieden sein: Lars Müller (links) und Joel Simon, das Trainergespann des Landesligisten Werner SC. Foto: MSW
Konnten zufrieden sein: Lars Müller (links) und Joel Simon, das Trainergespann des Landesligisten Werner SC. Foto: MSW

Zur zweiten Halbzeit brachte Müller mit Henry Poggenpohl und Dominik Hennes zwei frische Kräfte für Marvin Stöver und Tim Neugebauer. „Beide sind nicht fit ins Spiel gegangen“, erklärt der Coach. „Das waren gute Wechsel, weil danach das Spiel deutlich besser wurde.“

Nun gilt es für den Werner SC den Aufwärtstrend am nächsten Sonntag, 13. November, gegen den FC Epe fortzusetzen. Das Spiel wird um 14.30 Uhr im Lindert angepfiffen.

WSC: Linke – Neugebauer (46. Poggenpohl), Martinovic, Stöver (46. Hennes), Holtmann, Masic, Wolff (78. Sönmez), C. Lachowicz, Saado, Gün (88. Thannheiser), Durkalic (64. Abdinghoff)

Tore: 1:0 (13.), 1:1 Gün (46.), 1:2 Gün (79.), 1:3 Gün (85.), 2:3 (90.)

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