Wieder Letzter: Werner SC geht mit Niederlage in die Winterpause

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Werne. Viel vorgenommen hatten sich die Kicker des Werner SC für das Auswärtsspiel bei Vorwärts Wettringen, doch am Ende mussten sie mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Mit 1:3 (1:2) unterlag der WSC und rutschte wieder ans Tabellenende der Landesliga 4, sieben Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Im letzten Spiel vor der Winterpause verpassten es die Werner, etwas für die positive Grundstimmung zu tun.

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Wettringen begann offensiv und setzte die WSC-Abwehr sofort extrem unter Druck. Bereits nach fünf Minuten gingen die Hausherren in Führung. Doch die Moral im Werner Team stimmte, denn bereits eine Minute später fiel der Ausgleich. Von Serhad Gün angespielt, legte Dominik Hennes den Ball für Wolff auf, der zum 1:1 traf.

Anschließend kamen die Gäste aus Werne besser ins Spiel und schalteten mehrfach schnell um. Wie schon in den vorausgegangenen Spielen fehlte es aber an Präzision beim letzten Pass, sodass Wettringen wenig Mühe hatte, ihr Tor zu verteidigen. Über das erneute Führungstor für Wettringen mit einem Distanzschuss aus rund 20 Metern ins lange Eck staunte Trainer Lars Müller. „Eigentlich kann man aus dem Winkel nicht treffen. Glückwunsch an den Schützen!“

So gingen die WSC-Kicker wieder mit einem Rückstand in die Pause. In der zweiten Halbzeit suchte der Werner SC die Offensive und öffnete die Abwehr. Müller brachte mit Chris Thannheiser für Elias Heidicker einen weiteren Stürmer. Das spielte dem Gegner in die Karten. Wettringen stand tief, wartete auf Kontermöglichkeiten und kam mehrere Male gefährlich vor das Tor von Manuel Linke. Im Bemühen, nach vorne zu spielen, stand die WSC-Elf in der Abwehr zu offen und kassierte so 15 Minuten vor Spielende das dritte Tor. Im ersten Durchgang sah Lars Müller noch gute Ansätze seines Teams, doch „die zweite Halbzeit war nicht gut.“ Am Einsatz der Spieler mangele es nicht, so Müller. „Die Jungs laufen die komplette Spielzeit rauf und runter.“

Der Trainer setzt nun auf die Winterpause, in der die verletzten Spieler wie Henry Poggenpohl, Tim Neugebauer und Nico Holtmann ihre Blessuren auskurieren können. Nach der Pause muss der Werner SC am Sonntag, 5. Februar, zur SpVg Beckum.

WSC: Linke – Martinovic, Stöver (81. Nattler), Abdinghoff, Masic, C. Lachowicz, Heidicker (63. Thannheiser), Becker, Wolff, Gün, Hennes

Tore: 1:0 Kappelhoff-Rickert (5.), 1:1 Wolff (7.), 2:1 Bussmann (38.), 3:1 Bussmann (76.)

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