LippeBaskets sind „auswärts“ in der Ballspielhalle nicht auf der Höhe

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Werne. Viele Festtage erlebten die Zuschauer bereits in der Ballspielhalle. Im Spiel gegen Hagen gab es diesmal nur Hausmannskost, die am Montagabend (24.04.2023) dazu auch nicht schmeckte. Die LippeBaskets Werne verloren verdient gegen den Abstiegskandidaten.

2. Regionalliga: BBA Hagen II – LippeBaskets 89:82 (22:20, 17:24, 25:24, 25:14)

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Die LippeBaskets wollten eigentlich nach Punkten mit Spitzenreiter Salzkotten, der am Wochenende in Soest patzte, gleichziehen. Beim „Auswärtsspiel“ in heimischer Halle – Hagen hatte das Heimrecht getauscht, weil am ursprünglichen Termin (Freitag, 21. April) ihre Spielstätte bereits belegt war – sollte der 16. Saisonsieg für Werne her.

Doch schon früh zeigte sich, dass dies kein leichtes Unterfangen werden würde. Der Gegner hatte eine extrem junge Mannschaft aufgeboten und hielt kräftig dagegen. Dennoch sorgte ein 12:0-Lauf im zweiten Viertel mit dem 32:22 für klare Verhältnisse – erstmal. Hagen verkürzte den Rückstand bis zum Seitenwechsel auf fünf Punkte.

Nico Funk tat sich gegen Hagen schwer und traf auch seltener als sonst aus der Distanz. Foto: Wagner

Im dritten Durchgang wechselte die Führung. Hagen lag dreimal mit einem Zähler hauchzart vorne. In dieser Phase konterte Wernes Youngster Jordan Most mit zwei Treffern aus der Distanz. Böcker und Bode legten nach, so dass die LippeBaskets mit 68:64 in den Schlussabschnitt gingen.

Hagen zeigte großen Einsatz. Nach dem 75:75 nahm LBW-Coach Christoph Henke eine Auszeit. Direkt danach traf Janne Bromisch für drei Punkte – die letzte Führung in dieser Partie. Beim Stand von 80:81 aus Werner Sicht glückten Hagens Ilic zwei „Dreier“. Diesen Vorsprung ließ sich der Gegner knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende nicht mehr nehmen.

„Glückwunsch an Hagen, sie haben verdient gewonnen. So ist Sport. Gewonnen hat die Mannschaft, die mehr Energie und Emotionalität investiert hat. Für den Gegner geht es um den Klassenerhalt. Das hat man gesehen“, gratulierte Christoph Henke fair. Und weiter: „Wenn man 89 Punkte hinnehmen muss, war man nicht ganz auf der Höhe.“

Coach Christoph Henke holte sein Team direkt nach der Schlusssirene zusammen und schwor seine Schützlinge auf die nächste Aufgabe am Wochenende in Soest ein. Foto: Wagner

Der Coach richtete aber auch gleich den Blick auf die nächste Aufgabe, die seine Schützlinge am kommenden Samstag in Soest vor der Brust haben. „Wir werden jetzt hart trainieren und wollen dann zurück zu unseren Wurzeln.“

LBW: Bode 7, Most 15/3, Wiedey 8/1, Funk 11/1, Mersch, Barkowski 4, Brachhaus, Bredt, Keuthen, Böcker 20/2, Bromisch 17/1

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