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Werne. Erschreckend schwach präsentierten sich die Handball-Damen bei ihrem Auswärtsspiel in Verl. Die 10:18 (5:10)-Niederlage gegen TV Verl ließ bei Trainer Ingo Wagner eine Menge Fragezeichen zurück.

Damen-Landesliga 3: TV Verl – TV Werne 18:10 (10:5)

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Nach dem guten Auftritt im Heimspiel gegen Bochum-Riemke 2 vor einer Woche kam der Leistungseinbruch in Verl für Wagner überraschend. „Wir verschlafen die erste Viertelstunde, es steht 6:0. Wir haben da schon die Möglichkeit, sechs, sieben Tore zu werfen. Wir schaffen es, kein Tor zu werfen“, schildert Wagner die Anfangsphase.

Hoffnung kam auf, als nach dem Seitenwechsel die Werner Handballerinnen auf 11:8 herankamen. „Dann schaffen wir es, 17 Minuten lang kein Tor zu werfen. So kannst du kein Spiel gewinnen, egal gegen wen“, schüttelt Wagner den Kopf. Chancen, das Ergebnis aus Sicht des TV Werne besser zu gestalten, gab es genug, doch die schnell vorgetragenen Gegenstöße und auch unbedrängte Einwurfmöglichkeiten vom Kreis endeten neben dem Tor oder bei der Verler Torfrau. Es fehlten Durchschlagskraft und Konzentration im Spiel der Werner Handballerinnen.  

„Vielleicht meinen manche, nach dem guten Start in die Saison wird alles zum Selbstläufer“, sucht der Coach nach Erklärungen. Es könne aber auch an der Trainingsbeteiligung liegen, die zurzeit wegen beruflichen und gesundheitlichen Gründen sehr dürftig ist. Wagner hofft, dass dieser Denkzettel bei seinen Spielerinnen zur Erkenntnis führt, dass man etwas mehr tun muss, um in der Liga zu bestehen.

Jetzt gelte es, diese Niederlage schnell zu vergessen und im nächsten Spiel am Sonntag, 19. November, um 16.15 Uhr beim Hammer SC wieder zwei Punkte zu holen. „Das wird schwer genug“, vermutet Wagner.            

TV-Werne: Böcker, Strauß, Klostermann (3), Majchrzak, Plotek (1), Hins, Heinrich, Günther, Vorwick (4), Nordlohne, Goletz, Schindelbauer (1), Drohmann (1)

Trainer Ingo Wagner sucht noch nach Gründen für die schwache Leistung seines Teams gegen Verl. Archivfoto: MSW
Trainer Ingo Wagner sucht noch nach Gründen für die schwache Leistung seines Teams gegen Verl. Archivfoto: MSW

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