WSC erkämpft Punkt zum Klassenerhalt

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Werne. Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich der Werner SC und RW Deuten am Sonntag. 1:1 stand es nach 90 Minuten im Sportzentrum Lindert, beide Tore fielen in der ersten Halbzeit.

Landesliga 4: Werner SC – RW Deuten 1:1 (0:0)

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Furios startete der Werner SC in die Partie. Bereits nach 40 Sekunden hatte Jannik Prinz die erste Möglichkeit, sein Flachschuss ging aber knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten später köpfte Prinz einen Freistoß von Lukas Nattler direkt in die Arme des Deutener Torwarts. Die Gastgeber attackierten früh, die Gäste aus dem Dorstener Stadtteil bemühten sich um einen ruhigen Spielaufbau, um dann mit langen Bällen vor das Tor von WSC-Keeper Henrik Pollak zu gelangen. Das gelang im Laufe der Begegnung immer besser, vor allem über die rechte Angriffsseite. Hier hatte Lukas Nattler seine liebe Mühe mit dem quirligen Außenstürmer Mahmoud Nuno El-Dorr.

Nach 19 Minuten musste WSC-Trainer Sven Pahnreck das erste Mal wechseln. Für Alper Kücük kam Frederic Fischer. Kücük hatte sich eine Prellung zugezogen. Nach einem Eckball von Nattler erzielte Robin Przybilla aus kurzer Distanz die Führung für die Heimmannschaft (23. Minute). Ebenfalls nach einem ruhenden Ball fiel wenig später der Ausgleich. Einen direkten Freistoß von halbrechts löffelte Nuno El-Dorr frech ins lange Eck des WSC-Gehäuses (31.) und überraschte damit Schlussmann Pollak.

Im zweiten Durchgang bemühten sich die Gastgeber um einen konstruktiven Spielaufbau. Beide Teams neutralisierten sich oft m Mittelfeld, Torchancen waren Mangelware. In der 69. Minute bewahrte Pollak sein Team vor einem Rückstand, als er den Ball mit einem Fußreflex abwehrte. Sekunden vor dem Schlusspfiff schoss der eingewechselte Maximilian Drews aus 18 Metern am Tor vorbei.

Jannik Prinz wurde hautnah gedeckt. Hier stören ihn gleich zwei gegnerische Verteidiger bei der Ballannahme.  Foto: MSW
Jannik Prinz wurde hautnah gedeckt. Hier stören ihn gleich zwei gegnerische Verteidiger bei der Ballannahme. Foto: MSW

„Wir wollen schnellstmöglich den Klassenerhalt sicherstellen, darum müssen auch mit einem Punkt leben“, erinnerte Pahnreck an die gesteckten Ziele. „Wenn wir heute etwas Positives mitnehmen kann, gerade nach den vielen Gegentoren in den vergangenen Wochen: Wir lassen wenig Torchancen zu, auch gegen eine Mannschaft, die vorne viel in Bewegung ist.“  

Am nächsten Spieltag, am Sonntag, 22. September, muss der Werner SC nach Burgsteinfurt. Der dortige SV liegt nach drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage zurzeit mit 10 Punkten auf Platz 4 in der Tabelle. Anstoß ist um 15 Uhr im Volksbank-Stadion an der Liedekerkerstraße in Steinfurt.  

WSC: Pollak – Martinovic, Holtmann, Stöver, Nattler, Yannick Lachowicz (ab 88. Drücker), Jäger (ab 65. Omar), Kücük (ab 19. Fischer), Przybilla (ab 77. Drews), Stanojevic, Prinz

Tore: 1:0 Przybilla (23.), 1:1 Nuno El-Dorr (31.)

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