Werne/Unna. Beim 3. „Borne to Run“-Lauf stand auch der 71 Jahre alte Ultraläufer Detlef Gräwe aus Werne an der Startlinie. Alle „Gewinne“ dieses Spendenlaufes kommen dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Unna sowie dem Tierschutzverein Unna zugute.
Die 48-Stunden-Läufer/innen, insgesamt waren es über 258 Teilnehmende aus ganz Deutschland sowie Belgien und den Niederlanden, gingen auf den 1,95 Kilometer langen Rundkurs durch den Bornekamp-Park – erstmals ausgetragen als offene Deutsche Meisterschaft im 48-Stunden-Lauf.
Die amtlich vermessene Strecke mit unterschiedlichen Untergründen wie Asphalt, Waldboden und Schotter forderte die Ultraläufer/innen. Pro Runde gab es einen Anstieg, der eine besondere Herausforderung darstellte, besonders wenn man schon viele Stunden unterwegs war. Während der gesamten Ultralaufveranstaltung herrschten durchgängig gute Witterungsbedingungen.
Detlef Gräwe ging mit 93 weiteren Läufern und Läuferinnen des 48-Stunden-Laufes pünktlich auf den 1,947 Kilometer langen Rundkurs durch den Bornekamp Park in Unna. Eine zusätzliche Herausforderung war in diesem Jahr das unbeständige Wetter. Die Bedingungen forderten alle Teilnehmenden: Dauerregen und kalte Nächte, besonders die Nacht von Freitag auf Samstag war extrem kalt. Erst am Samstagmittag gab es einen Hauch von Frühlingssonne. Die zweite Nacht war zwar wärmer, aber dafür gab es Dauerregen. Am Sonntag wechselten sich trockene Abschnitte mit heftigen Regenschauern ab.
„Doch genau das machte die Veranstaltung auch besonders – die familiäre Stimmung und die gegenseitige Motivation trugen alle durch dieses sportliche Abenteuer“, meinte Detlef Gräwe.
Trotz der erwähnten Wetterkapriolen erreichte Detlef Gräwe sein selbstgestecktes Ziel von 100 Meilen (161,06 Kilometer). Er wurde mit dieser Leistung 43. der Gesamtwertung des 48-Stunden-Laufes und belegte den zweiten Platz in seiner Altersklasse M70.





















