0:4 gegen Senden – Werner SC weiter mittendrin im Abstiegskampf

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Werne. Der Werner SC enttäuschte im Heimspiel gegen den VfL Senden auf der ganzen Linie und blieb über 90 Minuten chancenlos. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt weiter nur vier Punkte.

Landesliga 4: Werner SC – VfL Senden 0:4 (0:2)

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Die Partie begann denkbar schlecht für die Platzherren. Nach gut einer Viertelstunde netzte Tim Castelle zum 0:1 (16.) ein. Der WSC fand überhaupt nicht in die Partie, verlor schnell die Bälle wieder und konnte sich daher kaum nennenswerte Chancen erspielen.

Senden stand kompakt in der Defensive und lauerte nach der frühen Führung auf Konter. Einen davon schlossen die Gäste erfolgreich ab, als Aljoscha Kottenstede über rechts bedient wurde und der Stürmer mühelos traf (35.).

Zur Pause reagierte WSC-Trainer Pascal Harder und brachte mit Colin Lachowicz und Lukas Nattler zwei frische Kräfte. Und wenige Sekunden nach Wiederanpfiff zappelte das Leder im Netz. Doch der Schiedsrichter versagte dem Eigentor eines Sendeners die Anerkennung, weil Henrik Warnecke diesen zuvor geschubst hatte – eine richtige Entscheidung.

Jonas Hahn kann sich in dieser Szene einmal über die linke Angriffsseite durchsetzen.

Die Gastgeber fanden danach weiter kein probates Mittel, um zum Abschluss zu kommen. Besser machte es wieder der VfL. Nach dem gleichen Muster wie beim 0:2, kamen die Gäste über rechts, flache Hereingabe und erneut Kottenstede drückte den Ball über die Linie (60.).

Die beste Chance für WSC, zurück ins Spiel zu finden, vergab kurz darauf Finn Drücker, der seinen Kopfball neben das Tor setzte. Auch der Schuss von Colin Lachowicz ging klar über den Sendener Kasten. Auch Warnecke verfehlte per Kopf das Ziel.

Die Werner Angriffsbemühungen, hier Kapitän Henry Poggenpohl, führten nicht zum Torerfolg.

Dann verhinderte Wernes Schlussmann Henrik Pollak den vierten Sendener Treffer, der durch Kottenstedes Hattrick dann aber doch noch viel (89.).

„Wir machen es bis zum gegnerischen Strafraum gar nicht schlecht, treffen dann aber die falschen Entscheidungen. Und schließlich will die Murmel einfach nicht über die Linie, was der aktuellen Situation geschuldet ist. Den Willen und das Engagement kann ich den Jungs nicht absprechen“, meinte WSC-Trainer Pascal Harder. Für ihn sei das Ergebnis um ein paar Tore zu hoch ausgefallen.

Im Tabellenkeller hat sich durch die Niederlage von DJK Borussia Münster die Lage nicht verschärft, aber: „Wir hätten einen guten Schritt Richtung Klassenerhalt machen können, halten es so aber spannend“, so Coach Harder weiter.

Am nächsten Sonntag, 22. März, wartet auf die Blau-Roten ein schweres Auswärtsspiel beim ASK Ahlen, das auch noch jeden Zähler für den Nicht-Abstieg benötigt.

WSC: Pollak – Stöver (90. Geue) Martinovic, Holtmann, Poggenpohl (74. Hoppe), Hahn (46. Lachowicz), Sahin (46. Nattler), Warnecke, Prinz, Drücker, Jäger (67. Abdinghoff)

Tore: 0:1 (16.) Castelle, 0:2 (35.) Kottenstede, 0:3 (60.) Kottenstede, 0:4 (89.) Kottenstede

Zuschauer: 100

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