Werne. Nach der Weihnachtspause zog es Maryam und Jannis Reher für die ersten Starts wieder einmal in die Niederlande, nach Aalsmeer und nach Zwolle.
Da in den Niederlanden die höchste Startklasse S auch für Paare der A Klasse offen ist, wagte das Paar aus Werne den Start nicht nur in der A Lateinklasse, sondern auch in der S Klasse. Der Zeitplan für solche Turniere kann auch Überraschungen bieten. Durch den Ausfall von weiteren geplanten Lateinturnieren ergab sich, dass beide gemeldeten Lateinturniere unmittelbar hintereinander und ineinander geschachtelt bestritten werden mussten.
Maryam und Jannis Reher blieb keine Zeit für den Schrecken. Es galt 20 Tänze direkt hintereinander zu bestreiten. Lediglich eine kurze Pause nach jeweils fünf Tänzen war dem Paar aus Werne vergönnt, dies aber auch nur wenige Sekunden, nur so lange, dass die Startnummer für das jeweils andere Turnier gewechselt werden konnte. Zuschauer, Mitstreiter und Wertungsrichter zollten Rehers großen Respekt, denn kein weiteres Paar wagte diese ungeplante konditionelle Herausforderung. Am Ende sollte sich die Mühe gelohnt haben. In beiden Turnieren errangen Maryam und Jannis Reher die Silbermedaille.
Nach einer kurzen Erholungszeit ging es an den Start in der A Standard. Hier erreichte das Paar aus Werne sogar den Goldrang und somit den ausgeschriebenen Starcup Pokal.
Nur eine Woche später standen dieselben Startklassen in Zwolle auf dem Plan. Hier war der Zeitplan für Maryam und Jannis Reher allerdings deutlich entspannter als in der Woche zuvor. Im Turnier der Adults A Standard erreichte das Paar hochzufrieden den zweiten Platz. In den Turnieren A und S Latein qualifizierte sich das eigentlich noch frische A Paar direkt in der ersten Runde für das Finale und musste somit nicht noch einmal in den Redance.
Für den Treppchenplatz reichte es hier knapp mit einem 4. und einem 5. Platz zwar nicht, aber dafür genossen sie die Ehre, ein Finale mit dem holländischen Meister tanzen zu dürfen. Ziel für die Tänzer aus Werne war ohnehin lediglich, erst mal langsam in der A Lateinklasse anzukommen.






















