Handballer bleiben 2026 zuhause ohne Punktverlust

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Werne. Die Handballer des TV Werne bleiben im Kalenderjahr 2026 vor heimischem Publikum eine Macht. Am vergangenen Samstag bekam auch die Zweitvertretung des RSV Altenbögge-Bönen die Heimstärke der Werner zu spüren.

Mit einem souveränen 33:25 (17:14)-Erfolg feierte der TVW den achten Sieg im zehnten Heimspiel und bleibt damit in diesem Jahr in eigener Halle ohne Punktverlust.

Dabei musste das Team auf Chefcoach Wolfgang Meier verzichten, der urlaubsbedingt fehlte. Für ihn übernahm Jan Behler das Kommando an der Seitenlinie und auf dem Feld – und erlebte einen Start nach Maß. Nach nur 120 Sekunden führten die Gastgeber furios mit 3:0. Doch die Gäste ließen sich nicht so leicht abschütteln und glichen nach sieben Minuten zum 3:3 aus. Erst nach 20 Minuten gelang es Werne, sich wieder deutlicher abzusetzen (12:7), bevor es mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabinen ging.

Gedankenschnell reagiert Jan Drees, hechtet nach dem Abpraller und stößt den Ball zum 25:18 ins Altenbögger Tor.  Foto: MSW
Gedankenschnell reagiert Jan Drees, hechtet nach dem Abpraller und stößt den Ball zum 25:18 ins Altenbögger Tor. Foto: MSW

„Wir wussten, dass der Gegner viel über den Kreis und über Eins-gegen-eins-Situationen kommt. Das mussten wir in der ersten Halbzeit erst einmal in den Griff bekommen“, analysierte Interimscoach Behler die Anfangsphase. Nach dem Seitenwechsel fruchteten die taktischen Anpassungen: Die Defensive stand kompakter, Altenbögge fand kaum noch Lücken. Die Entscheidung fiel Mitte der zweiten Hälfte: Mit einem 5:0-Lauf schraubte der TVW das Ergebnis von 22:18 auf 27:18 (46. Minute) hoch.

In der Schlussphase nutzte Behler den komfortablen Vorsprung, um jedem Spieler Einsatzzeiten zu ermöglichen. Dem Spielfluss tat dies keinen Abbruch. „Ich bin super zufrieden, das hat richtig Spaß gemacht“, zog Behler nach dem Abpfiff ein Fazit. Am Sonntag, 26. April, muss der TVW beim Tabellenzweiten SG Handball Kamen antreten. Anwurf ist in Kamen um 18 Uhr.   

TV Werne: Martin Wulfert, Nils Harhoff, Florian Krause – Tobias Schüttpelz (6), Jan Berger, Dominik Meinke (2), Tobias Jäger (1), Thorben Strunck (11), Lennart Wulfert (2), Jan Drees (2), Jan Behler (2), Tobias Brochtrop (1), Tizian Schneider (3), Noah Junglass (3)  

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