Werne. Beim 53. Otto-Wendler-Fußballspiel haben die Werner Allstars den Ausgleich geschafft. Das 3:0 war der 21. Erfolg gegen die Schausteller, die ebenso viele Siege in der langen Tradition des Benefiz-Kicks gefeiert haben.
„Sim-Jü liegt in der DNA eines jeden Werner Bürgers. Hier wird nicht Fußball gegeneinander, sondern miteinander gespielt“, meinte Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes, kurz vor dem Anpfiff.
Gewinner des Fußballspiels, das sich wieder mehrere hundert Zuschauer trotz kalten und regnerischen Wetters nicht entgehen lassen wollten, war wieder der gute Zweck. Alle Einnahmen gehen diesmal an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst, an das Kapuzinerkloster sowie an die Jugendfeuerwehr.

Kirsten Schulz, Witwe des verstorbenen Sim-Jü-Experten Rainer Schulz, wirbelte in der Organisation wieder mit – nach einem Jahr Pause wegen Krankheit. Zu ihrer Überraschung wurde sie von Tochter Helle Juhl Eggersmann, Bürgermeister Lars Hübchen sowie Albert Ritter und Schausteller-Sprecher Patrick Arens für ihr 50. Otto-Wendler-Spiel geehrt.
Danach liefen Schausteller und Werner Allstars gemeinsam mit Mädchen und Jungen auf den Kunstrasenplatz ein. Nach umkämpften gut 60 Minuten hatten die Hausherren mit 3:0 gewonnen. Die Gäste hatten Pech im Torabschluss, freuten sich aber über den Sieg im Tauziehen, das über den Anstoß entschied.

Nach gut zehn Minuten wurde die Partie unterbrochen – für einen erfreulichen Anlass. Cafer „Casi“ Yilmaz beendete seine Schiedsrichterkarriere, wurde von seinem Verein Eintracht Werne sowie die BVB Supporters gebührend verabschiedet.
„Das Wetter war gold, wir haben schon bei Schnee gespielt“, meinte Patrick Arens, der zufrieden auf die volksfestartige Atmosphäre rund um den Sportplatz blickt: „Jetzt freuen wir uns auf vier tolle Tage.“
Am Samstag, 24. Oktober, um 14 Uhr wird Sim-Jü mit dem Hissen der Freifahne durch Bürgermeister Lars Hübchen offiziell eröffnet.
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