Werne. Seit fast zehn Monaten ist der Bikepark in Werne bereits geschlossen. Wann die öffentliche Sportanlage voraussichtlich wieder zugänglich sein wird, teilte Dezernent Frank Gründken während der Mitgliederversammlung des StadtSportVerbandes (SSV) am vergangenen Montagabend mit.
SSV-Vorsitzender Markus Schnatmann informierte die Anwesenden zuvor in seinem Vorstandsbericht, dass inzwischen 66.925 Euro der 85.000 Euro-Spende der Sparkassenstiftung ausgegeben seien. Knapp 18.000 Euro stünden demnach noch zur Verfügung – wohl für die anstehenden notwendigen Reparaturarbeiten.
Bekanntlich wurde der Bike-Park nach einem Erdrutsch am Abfahrtshügel vergangenen Frühherbst aus Sicherheitsgründen gesperrt. Eine Reparatur lässt seitdem auf sich warten. „Der Einsatz durch den Bauhhof war im Frühjahr geplant, dann kamen die Regentage“, schilderte Frank Gründken erneut die Situation unmittelbar nach der Winterpause. Danach habe der Baubetriebshof aufgrund zahlreichen Belastungen nicht mehr zur Verfügung gestanden. „Diese oder nächste Woche übernimmt nun eine Baufirma aus Werne den Einsatz“, sagte der Dezernent.
Katja Mertens, Kassiererin des TV Werne 03, wollte mit Blick auf die hohen Kosten wissen, wieviele Jugendliche den Bikepark durchschnittlich genutzt hätten. „Konkrete Zahlen kann ich nicht nennen“, so Frank Gründken, der aber berichtete, dass sich die Mädchen und Jungen, die sich den Bikepark gewünscht hätten, immer noch engagieren. Die Anzahl der Interessierten im Radsportclub (RSC) Werne könne er nicht beziffern.
Eng begleitet wird das Jugend-Partizipationsprojekt durch Jens Viandante aus dem Jugendamt der Stadt Werne.





















