Werne. Die Handballer des TV Werne sind eindrucksvoll zurück auf der Erfolgsspur. Nach der schmerzhaften 28:29-Niederlage in Beckum feierte die Mannschaft am Wochenende einen überzeugenden Heimerfolg gegen die SGH Unna-Massen II.
Mit Leidenschaft und Teamgeist lieferte das Team von Trainer Wolfgang Meier eine mitreißende Antwort auf den Rückschlag der Vorwoche.
Handball-Bezirksliga: TV Werne – SGH Unna-Massen II 38:26 (20:12)
„Die Jungs haben sich mit Bravour zurückgemeldet“, lobte Meier sichtlich stolz nach dem Schlusspfiff. Zu Beginn war die Nervosität in der Halle spürbar – kleine Fehler, überhastete Abschlüsse, Anspannung in jedem Pass.
Nach einem offenen Schlagabtausch bis zur 17. Minute (10:9) zündete der TV Werne den Turbo: Angeführt vom überragenden Tobias Schüttpelz drehte das Team auf, erzielte fünf Tore in Serie und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Zur Pause stand ein komfortables 20:12 auf der Anzeigetafel – bejubelt vom Werner Publikum.

In der zweiten Hälfte zeigte sich der TVW dann als geschlossene Einheit. Jeder kämpfte für den anderen, jeder Ballgewinn wurde gefeiert. „So weitermachen“ lautete Meiers kurze, aber wirkungsvolle Halbzeitansprache. Mehr war nicht nötig – das Team spielte mit Selbstvertrauen, baute den Vorsprung souverän aus und ließ den Gästen kaum Raum zur Entfaltung.
„Ich bin sehr zufrieden. Wir sind Dritter, wir sind zurück in der Spur“, zog Meier zufrieden Bilanz. „Heute hat man gesehen, was in dieser Mannschaft steckt.“
Mit dem Rückenwind des klaren Heimsieges richtet sich der Blick nun nach vorn: Am Sonntag, 1. Februar, wartet mit dem Hammer SC der Tabellenzweite – eine echte Herausforderung, auf die sich die Werner Handballer mit großem Selbstvertrauen vorbereiten. Anwurf ist um 18 Uhr in der Franz-Voß-Sporthalle in Hamm.
TV Werne: Martin Wulfert, Florian Krause – Tobias Schüttpelz (14), Jan Berger, David Leidecker (2), Dominik Meinke (1), Tobias Jäger (4), Thorben Strunck (9), Jonas Hüttemann (1), Lennart Wulfert (1), Jan Drees (3), Jan Behler (2), Tobias Brochtrop (1), Tizian Schneider






















