Werne. Beim Triathlon in Borken sicherte sich Kamil Jablonski von den TV Werne Wasserfreunden über die olympische Distanz den Gesamtsieg.
Das Schwimmen im Pröbstingsee stellte die Athleten vor eine Herausforderung. Der Kurs bestand aus 300 Meter langen Runden, wobei gleich zweimal ein sogenannter „Australian Exit“ absolviert werden musste. Dabei verlassen die Athleten kurzzeitig das Wasser, laufen über Land und springen anschließend wieder in den See. Für Kamil bedeutete das vor allem eines: Der gewohnte Schwimmrhythmus wurde immer wieder unterbrochen und der Puls durch die kurzen Landpassagen zusätzlich in die Höhe getrieben.
Dennoch gelang ihm ein starker Auftakt. Mit einer Pace von gut 1:40 Minuten pro 100 Meter verließ er als 13. Athlet das Wasser und brachte sich damit in eine gute Ausgangsposition für seine stärkste Disziplin.
Auf dem Rad folgte die Aufholjagd. Die Strecke in Borken erwies sich nach Kamils Einschätzung als die schnellste Radstrecke, die er bislang in einem Triathlon gefahren ist. Entsprechend hoch war das Tempo: Mit ordentlich Druck auf dem Pedal und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 43 km/h arbeitete er sich durch das Feld nach vorne. Als Zweiter erreichte er schließlich die zweite Wechselzone und ging damit in aussichtsreicher Position auf die abschließenden zehn Laufkilometer.
Diese waren auf vier Runden à 2,5 Kilometer aufgeteilt. Kamil Jablonski machte weiter Druck und übernahm zu Beginn der dritten Laufrunde schließlich die Führung. Entschieden war das Rennen damit allerdings noch lange nicht. Von hinten wurde weiter Druck gemacht und es entwickelte sich eine spannende Renndynamik um den Gesamtsieg.
Der TV-Wasserfreund hielt dagegen – oder wie er seinen Einsatz im Nachhinein selbst beschrieb: Er sei auf den letzten Kilometern „um sein Leben gerannt“. Die Anstrengung zahlte sich aus. Trotz des Verfolgers im Rücken verteidigte er die Führung bis ins Ziel und sicherte sich damit den ersten Platz über die olympische Distanz.

TV Werne Wasserfreunde behaupten sich im Mittelfeld der Landesliga Nord
Nach den Triathlons in Drensteinfurt und Münster startete am Sonntag der dritte Wettkampf in der Landesliga Nord auf der Sprintdistanz beim Rheiner Channel Triathlon. Die TV Werne Wasserfreunde traten mit dem Team aus Mara Gährken, Michael Gährken, Fabian Steghaus und Thomas Eder an. Mara Gährken sprang kurzfristig für Andre Kerschek ein, der in der Regionalliga vertreten musste. „Mara hat ein tolles Rennen abgeliefert. Mit 18:43 Minuten für das Schwimmen inklusive der Wechselzeit legte sie gut vor“, kommentierte ihr Teamkollege Thomas Eder ihren guten Start in den Wettkampf. Mit einem Schnitt von 38,8 km/h überzeugte Fabian Steghaus auf der Radstrecke und legte direkt eine gute Laufzeit, wieder inklusive der Wechselzeit, von 23:14 Minuten nach.
Nach 750 m Schwimmen im Dortmund-Ems-Kanal, zwanzig flachen Radkilometern und fünf Kilometern Laufstrecke erreichte Fabian Steghaus in 1:15:46 Stunden als erster Werner Triathlet das Ziel. Es folgte Thomas Eder in 1:22:45, Mara Gährken in 1:24:03 und Michael Gährken in 1:26:47 Stunden.
„Wir haben gute Leistungen gezeigt“, freute sich Thomas Eder im Ziel und ergänzte: „Für die Wertung in der Landesliga konnten wir uns mit dem 18. Platz und sieben Wertungspunkten im Mittelfeld behaupten. Wir freuen uns jetzt auf den Abschluss der Landesliga Nord mit dem Triathlon in Riesenbeck am 30. August.“





















