TV-Herren lassen gegen Dolberg Punkte liegen, aber „nach wie vor im Soll“

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Werne. Die Handballer des TV Werne haben in der Männer-Bezirksliga die zweite Niederlage in Folge einstecken müssen. Gegen den SV Eintracht Dolberg musste sich die Mannschaft von Trainer Wolfgang Meier in der Linderthalle geschlagen geben.

Männer-Bezirksliga: TV Werne – SV Eintracht Dolberg 30:33 (13:15)

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Für Meier war es eine Niederlage, die vermeidbar gewesen wäre. „Wir hätten das Spiel gewinnen können, nicht müssen, aber können“, ordnete der Trainer die Partie ein. Von einer verdienten Niederlage wollte er nicht sprechen, vielmehr habe seine Mannschaft in den entscheidenden Momenten nicht konsequent genug gehandelt.

Besonders ärgerlich war aus Werner Sicht die Phase, in der der TV Werne den Rückstand aufgeholt hatte und beim 25:25 wieder voll im Spiel war. Danach fehlte im Angriff die letzte Klarheit. „In der entscheidenden Phase verwerfen wir vorne Bälle und kriegen dann zum Teil im Gegenstoß den Ball rein“, erklärte Meier. Seine Mannschaft habe in diesen Situationen „schlechte Entscheidungen“ getroffen.

Dabei sah der Trainer die Ursache nicht allein in den 33 Gegentoren. Auch offensiv sei mehr möglich gewesen. „Auch wenn wir 33 Tore kriegen, müssen wir da eigentlich 38, 39 Tore machen“, sagte Meier. Einen grundsätzlichen Vorwurf wollte er seinem Team aber nicht machen: „Die Jungs haben alles rausgehauen.“

Trotz der Niederlage nimmt der Coach auch Positives mit. Der TV Werne habe gezeigt, dass er mit Mannschaften mithalten könne, die am Ende oben in der Tabelle zu erwarten seien. Nach vier Spielen steht Werne nun bei 4:4-Punkten. Für Meier ist das weiterhin kein Grund zur Unruhe: Die Mannschaft sei „nach wie vor im Soll“.

Bis zum nächsten Spiel bleibt dem TV Werne nun etwas Zeit, an den entscheidenden Punkten zu arbeiten. Am Samstag, 31. Oktober, empfängt die Mannschaft um 20 Uhr den HC Heeren-Werve in der Linderthalle. Dann soll wieder ein Erfolg her.

TV Werne: Harhoff, Krause – Schüttpelz (3/1), Berger, Leidecker, Meinke (3), Jäger (1), Wentzler (6), Strunck (11/3), Wulfert (2), Junglaß (2), Lindken, Schneider (2).

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