Neuer Nahverkehrsplan in Arbeit – Sind Werner Gremien eingebunden?

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Werne. Auf Kreisebene wird derzeit ein neuer Nahverkehrsplan erarbeitet. Sind die politischen Gremien wie Rat und Fachausschüsse in die Planungen eingebunden?, wollte die Grünen-Fraktion in einer Anfrage in der jüngsten Sitzung des Mobilitätsausschusses sinngemäß wissen.

Vor dem Hintergrund knapper Kassen würden in Medienberichten derzeit Befürchtung laut, dass eine nicht auskömmliche Finanzierung des ÖPNV könne zu Streckenschließungen im VKU-Angebot führen könne, hieß es. Der Nahverkehrsplan werde von einer nicht-öffentlichen Arbeitsgruppe in diesem Jahr vorgelegt, bezog sich Grünen-Fraktionssprecher Benedikt Striepens in der Anfrage auf ein Interview des Landrats mit dem Hellweger Anzeiger.

Liegt der Stadt Werne ein Zeitplan des Kreises Unna dazu vor und ist sie in die Planungen für den Nahverkehrsplan eingebunden? Wurden der Stadt Werne die Auswahlkriterien für die Zusammensetzung Arbeitsgruppe vorgelegt? Kann die Stadt Werne sicherstellen, dass Rat und Ausschüsse Gelegenheit haben, deren Stellungnahme zum Nahverkehrsplan vor der Übersendung an den Kreis Unna zu beraten und beschließen?, hakten die Grünen nach.

„Der Nahverkehrsplan muss auch hier auf die Agenda“, bekräftigte Dezernent Ralf Bülte und zeigte sich von der Entwicklung „irritiert“. Es sei mehr direkte Berichterstattung aus dem Kreis notwendig, fand auch Adelheid Hauschopp-Fancke (SPD).

Etat-Empfehlung für mehr Bäume in der Innenstadt

Mit der Etat-Empfehlung an den Stadtrat sprach sich der Ausschuss für Umwelt, Mobilität und Klimaschutz (UMK) mehrheitlich dafür aus, 100.000 Euro für die Anpflanzung weiterer Bäume in der Innenstadt in den Haushalt 2024 einzustellen. Dies hatten die Fraktionen von Bündnis ´90/ Die Grünen und SPD gemeinsam beantragt.

Für die Verwaltung gab Dirk Thal (Straßen und Verkehr) einen Überblick über die Neupflanzungen in den vergangenen Jahren: 48 Bäume wurden in 2021 gepflanzt, 208 in 2022, 49 in 2023 (21 mit Standortverbesserung) und in diesem Herbst sollen 84 weitere Exemplare in die Erde gesetzt werden.

Grundsätzlich herrschte im Fachausschuss auch Einigkeit darüber, dass gefällte Bäume ersetzt und zusätzlich weitere gepflanzt werden sollten, um so die Aufenthaltsqualität zu verbessern und den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Dass die Abstimmung mit sieben Ja-Stimmen, zwei Gegenstimmen von der FDP und sieben Enthaltungen ausging, war schließlich der schwierigen Haushaltslage geschuldet. „Mehr Geld für Bäume begrüßen wir, aber die Kosten…“, begründete Ferdinand Schulze Froning (CDU) die Enthaltung seiner Fraktion.

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