Werne. Zum Ende des verkaufsoffenen Sonntags am 9. November 2025 lädt der Kunstverein Werne mit dem Künstler-Kollektiv RaumZeitPiraten zu einem abendlichen HackenPorsche-Spaziergang durch Werne ein. Los geht es am Stadthaus (Konrad-Adenauer-Platz 1, 59368 Werne) zur Bürgerlichen Abenddämmerung um 17.26 Uhr.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des regionalen Lichtkunst-Projekts „Hellweg – ein Lichtweg“ statt, informiert Sophia Waterhues für den Kunstverein in der Ankündigung der Veranstaltung.
Wenn das Licht-Kunst-Publikum beim Lesen nun die KI bemüht, dann steht da: „Hackenporsche“ ist wieder im Duden enthalten, nachdem es 2020 vorübergehend gestrichen wurde. Das Wort bezeichnet umgangssprachlich einen Einkaufsroller oder Einkaufstrolley. Die Wiederaufnahme in den Duden erfolgte im Jahr 2024, da die Belegdaten auf einen fortwährend häufigen Gebrauch des Wortes hinweisen. „Hackenporsche“ ist eine scherzhafte Bezeichnung für einen Einkaufsroller, der zum Transport von Einkäufen dient.“
Der verkaufsoffene Sonntag am 9. November könnte somit durchaus bewirken, dass beim Einkaufen in den geöffneten Innenstadt-Geschäften (13 bis 18 Uhr) private „Hackenporsche“ zum Einsatz kommen. So könnten die Besucher/innen der Werner Innenstadt dann ihre Einkäufe in den praktischen Trolleys deponieren und ab 17.26 Uhr zu „unbeschwerten“ Teilnehmenden der Lichtkunst-Aktion werden.
HackenPorsche – aufgerüstet zu rollenden Klang- und Lichtmaschinen
Der Kunstverein Werne arbeitet laut Mitteilung zum dritten Mal mit dem international bekannten Kurator Georg Dietzler zusammen. In Werne kuratierte er bereits Licht-Klang-Projekte in St. Christophorus und in der Tiefgarage am Roggenmarkt. Dass sich hinter „HackenPorsche – Mobile Klang- und Lichtkunst für den Stadtraum“ etwas Spannendes für Augen und Ohren verbirgt – davon könne das Publikum in Werne ausgehen, wird versichert.
„HackenPorsche – das sind bei den RaumZeitPiraten ausrangierte Einkaufskarren, aufgerüstet zu rollenden Klang- und Lichtmaschinen. Audiovisuelle Handkarren, die keinen Stromanschluss brauchen und trotzdem ganze Plätze in Licht- und Schattenspiele verzaubern können. Es sind drei mobile Satelliten, gebaut für kurzweilige Licht- und Schattenspiele, leuchtende Collagen und flüchtige Licht-Graffitis“, machen die Veranstalter neugierig auf erhellende Effekte.
Künstlerkollektiv lädt zum mobilen Licht-Klang-Instrumentarium ein
„Die RaumZeitPiraten sind ein Wuppertaler Künstlerkollektiv zwischen Sci-Fi-Recycling-Werkstatt und Klanglabor. Wie in der Geschichte des Rattenfängers von Hameln folgen abendliche Stadtspaziergänger/innen dem mobilen Licht-Klang-Instrumentarium durch Gassen, in Höfe und über Plätze in Werne. Sie verweilen dort mit ihren Lichtspielen und laden auch zufällig vorbeikommende Passant/innen ein, stehen zu bleiben, zuzusehen und zuzuhören“, heißt es in der Beschreibung der Veranstaltung.
„Die RaumZeitPiraten Tobias Daemgen, Jan Ehlen, Moritz Ellerich sind seit 2007 als Gruppe aktiv. Als Sci-Fi-Enthusiasten präsentieren sie intermediale Performance, ortsspezifische Licht-Klang-Installationen, kinetische Licht-Skulpturen und interaktive Instrumente. Sie entwerfen temporäre, flüchtige Mensch-Maschine-Interaktionen. Sie leben und arbeiten in Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr und Wuppertal“, heißt es.
INFO
https://vimeo.com/168445464 HackenPorsche Vimeo Video
Begrüßung: Hubertus Waterhues
Einführung: Sabine Krebber
Kurator: Georg Dietzler, Köln, https://gerngesehen.de
Grafik und Social Media: Sophia Waterhues





















